Archiv für Februar 2010

Post für Günther Platter

Februar 24, 2010
Landesfestumzug - Burggräfler Marketenderinnen blicken gerade aus

Landesfestumzug - Burggräfler Marketenderinnen blicken gerade aus

Zum Ende des Tiroler Gedenkjahres 200 Jahre Tiroler Freiheitskampf (2009 – 2010):

Unwillkommene Post für Nordtirols Landeshauptmann Platter – Erinnerungsmedaillen nebst „Zettel“ zurückgewiesen

Jetzt, zum Ende des Tiroler Gedenkjahres – flattert täglich unwillkommene Post auf den Tisch des Nordtiroler Landeshauptmannes Günther Platter (ÖVP).

Es ist Post, die zumeist von Südtiroler Schützen stammt, die dem Nordtiroler Landsmann kurz und trocken mitteilen, daß sie ihm beiliegend die Erinnerungsmedaille an den Landesfestzug samt dem dazugehörigen „Zettel“ zurücksenden.

Der Grund:

Sie, die Schützen hätten ihm, dem Nordtiroler Landeshauptmann sowie seinem Amtskollegen aus Südtirol, Luis Durnwalder, aufgrund deren ablehnender Aussagen zur Landeseinheit den Gruß verweigert.

Dazu sei es nun wohl nicht angebracht, eine Medaille aus seiner Hand entgegen zu nehmen.

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PETER MAYR – Wirt an der Mahr

Februar 21, 2010
Peter Mayr - Wirt an der Mahr

Peter Mayr - Wirt an der Mahr

TIROLER ! ES VERFLOSSEN
´HEUT` 200 JAHR´,
SEIT FEIGE WARD ERSCHOSSEN
DER TAPFRE WIRT AN DER MAHR.

DORT AUF DER BLEICHE EBEN
AM RECHTEN TALFERSTRAND
BEZAHLT´ER MIT DEM LEBEN
DIE LIEB` ZUM VATERLAND: -

DIE LIEB ZUM EIGNEN HERDE,
DIE TAPFERKEIT, DEM MUT -
DORT TRANK TIROLER ERDE
TIROLER HELDENBLUT.
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Zukunftstagung – Südtirol und das Heimatland Österreich

Februar 20, 2010
Los von Rom

Los von Rom

ZUSAMMENFASSUNG ZUKUNFTSTAGUNG
„Südtirol und das Heimatland Österreich“
vom 17. – 18.2.2010 in Gnadenwald/Tirol

NAbg. Werner Neubauer: „Notwendigkeit von Zukunftsstrategien zum Schutze Süd-Tirols“

Gerade jetzt, besteht die Notwendigkeit, Maßnahmen zu setzen: Italiens Außenminister Frattini, will die “Privilegien“ Süd-Tirols abschaffen, Minister Brunetta meint, „der Sonderstatus für manche Regionen soll bald der Vergangenheit angehören“ und andere, etwa auch LAbg. Holzmann, fordern die Abschaffung der vierjährigen Ansässigkeitsklausel. Diese Ankündigungen sind sämtliche auf eine Abschaffung der Autonomie gerichtet.

Die Bundesregierung und ihr Kanzler haben sich sowohl hier, als auch hinsichtlich zahlreicher Vorfälle, etwa im Zusammenhang mit der Missachtung der Zweisprachigkeitspflicht bei Behörden in Süd-Tirol, immer verschwiegen. Insbesondere die ÖVP glaubt, die Autonomie sei ohnehin durch die UNO garantiert und habe internationale Vorbildwirkung. Zudem macht man wissentlich Verträge, die nicht halten, um den Menschen vorzutäuschen, die Europa-Region sei „auf Schiene“, tatsächlich aber ist diese ohne Rechtsgrundlage.

Italien selbst betrachtet die Süd-Tirol-Frage nach wie vor als rein inneritalienische Angelegenheit. Lösungsmöglichkeiten für Süd-Tirol nach dem Vorbild der finnischen Aaland-Inseln oder des schweizerischen Kantonal-Systems wurden bislang nicht genützt. Die Autonomie ist aber in der bestehenden Form keinesfalls rechtlich abgesichert.

Dr. Helmut Golowitsch: „Südtirol – Von St. Germain über den Paketabschluss bis heute“

Der Italiener-Anteil sinkt, nachdem er zuvor auf 35 % gestiegen war, ab den 1970ern, auf 29 % im Jahr 1981 und 26 % aktuell. Gleichzeitig kommt es zur Massenzuwanderung aus der dritten Welt. Der Ausländeranteil wird in den nächsten zehn Jahren von 5 % auf 14 % steigen, 25.000 neue Wohnungen werden errichtet werden müssen. Die meisten Zuwanderer werden sich bei Einbürgerung als Italiener deklarieren! In 25 Jahren werden Deutsche und Ladiner nicht mehr die Bevölkerungsmehrheit in Süd-Tirol stellen. Deshalb gilt es, jetzt zu handeln und jetzt Lösungen zu finden.

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Österreich steht zu Südtirol

Februar 20, 2010
Österreich steht zu Südtirol

Österreich steht zu Südtirol

„Helmut Kritzinger (VP) fordert Kurswechsel in der Südtirolpolitik und tritt für die Doppelstaatsbürgerschaft ein und stellt sich offen gegen Andreas Khol

So lautete eine Schlagzeile in der „Tiroler Tageszeitung“ vom 13. Februar 2010. Der ehemalige Bundesratspräsident und derzeitige ÖVP-Seniorenbund-Obmann Tirols, Helmut Kritzinger, nahm in einem Interview gegen die Südtirol-politische Linie des ehemaligen ÖVP-Südtirolsprechers und derzeitigen Bundesobmanns des ÖVP-Seniorenbundes, Andreas Khol, Stellung.

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Armin Zöggeler spricht deutsch!

Februar 18, 2010
Armin Zöggeler spricht deutsch

Armin Zöggeler spricht deutsch

Spruch des Tages

“In Deutsch.”

Der Südtiroler Weltklasserodler Armin Zöggeler nach dem Gewinn der Bronzemedaille hinter den Deutschen Loch und Möller auf die Frage, ob er in Englisch oder Italienisch antworten will.

Kassiber des Freiheitskämpfers Jörg Pircher

Februar 14, 2010
Freiheitskämpfer Jörg Pircher

Freiheitskämpfer Jörg Pircher

Brief von Jörg Pircher

Herbst 1966

Lieber Freund! Es kommt nicht oft vor, dass ich Gelegenheit habe, Dir einen Kassiber zu senden und hoffe auch, dass er Dich erreicht. Vor allem sei recht herzlich gegrüßt mit Frau und Kindern. Ein besonderer Gruß an die treuen und aufrechten Freunde. Mit einem aufrechten Tiroler “Vergelt’ s Gott” möchte ich mein Schreiben beginnen und für alles, was Du und Deine Freunde für die heißgeliebte Heimat, für unsere Familien und nicht zuletzt für uns politische Häftlinge getan habt. Mit bangem Herzen verfolgen wir die Geschehnisse in und um unsere Heimat, die sich in letzter Zeit von Tag zu Tag verschlechtern und den Anschein haben, endgültig unseren Todfeinden ausgeliefert zu werden. Den langen Opferweg, den wir bis heute beschritten haben, angefangen von den schrecklichen Foltern und Qualen in den Polizeikasernen, durch zwei aufreibende Prozesse bis hinauf zu den ständigen Verleumdungen von unseren politischen Vertretern – wo auch der “walsche Seppl” (Bischof von Brixen) seine dreckigen Hände mit im Spiel hat – greift uns nicht so sehr an wie der schändliche Verrat, den die Wiener Regierung dabei ist zu begehen. Dass wir Südtiroler ausgerechnet so lange warten mussten, bis uns eine rein schwarze Regierung auf dem Altar der EWG opfert und somit eine Volksgruppe seinem Schicksal überlässt, das den sicheren Tod bedeutet, hätten wir nie zu denken gewagt. Es ist bekannt, dass Wien nicht das erste Mal die Tiroler verraten hat. Ich weigere mich aber zu glauben, dass das österreichische Volk diesen Verrat an seinen Brüdern im Süden gutheißt und damit einverstanden ist.

Wenn der Herr Kanzler Klaus den Italienern immer noch sein volles Vertrauen schenkt (was er mir einmal persönlich bestätigte), sein unreifer Außenminister, der obendrein auch zu schwach ist, diesem haushoch unterlegen ist, so müsste wenigstens der Landeshauptmann von Tirol sich entgegen stemmen und seinen Landsleuten ein treuer Befürworter bleiben und nicht, wie in letzter Zeit, immer mehr von der aufrechten Linie in das andere Lager abrutschen. Im eigenen Land steht es auch nicht zum Besten. Die Aufrechten will man um jeden Preis und mit jedem Mittel mundtot machen, das Volk weiterhin irreführen und so ihr teuflisches Spiel zu Ende treiben. Es bleibt kein anderer Weg, als den Freiheitskampf fortzusetzen, wenn er auch lange und dauervoll ist, es ist das einzige Mittel, von dem Joch der Unterdrückung loszukommen, der Kolonialherrschaft ein Ende zu setzen, der Assimilation im letzten Moment noch vorzubeugen und das Deutschtum im Süden zu retten. Dass dies der richtige Weg ist, zeigt auch die Reaktion von der anderen Seite, die diesem Kampf machtlos gegenüberstünde, hätte sich unser “Schutzpatron” nicht ins Bockshorn jagen lassen.

Wie bei uns die politischen Verhältnisse liegen, ist das der einzige Ausweg oder besser die einzige Rettung vor dem sicheren Untergang, denn diesmal geht es nicht mehr bloß um einzelne Kompetenzen für eine ungenügende Autonomie – was nichts anderes bedeutet als neuen Zeitgewinn an ihrem Vorhaben – sondern um Sein oder Nichtsein einer ganzen Volksgruppe. Diesmal darf nicht wieder der gleiche Fehler gemacht werden wie 1946-48, diesmal kann nur mehr eine Forderung gelten und die heißt SELBSTBESTIMMUNG FÜR DAS SÜDTIROLER VOLK.

Dein Freund Jörg

Alpini go Home

Februar 9, 2010
Alpini am Nachmittag mit Spagnolli

Alpini am Nachmittag vor dem Museion mit Luigi Spagnolli

Alpini am Abend beim Faschistentempel um 18 Uhr

Alpini am Abend beim Faschistentempel mit Pietro Mitolo

Am 4. November, dem „großen“ Tag der Italiener, wird jährlich die deutsche und ladinische Bevölkerung Südtirols immer wieder beleidigt. Am Vormittag wurde an jenem Tag von der Bozner Stadtverwaltung die Promenade vor dem Museion nach den Alpini benannt. Wie bekannt ist, halten die Italiener mit Hilfe der Alpini den Süden Tirols immer noch besetzt. Am Abend gings dann weiter zum Siegesdenkmal, um dem Faschismus zu huldigen. Man beachte den Alpino mit dem langen Bart, der laut Standarte vom Brenner stammt. Am Vormittag lauschte er noch stolz den Worten Luigi Spagnollis und am Abend flankiert er den Südtirolhasser Pietro Mitolo am Siegesdenkmal, während dieser einen Kranz niederlegt.

Und so wird es uns Südtirolern im Jahre 2012 ergehen, wenn 400.000 Alpini nach Bozen kommen sollten, um uns zu zeigen, dass die Alpini immer noch die Herren in Südtirol sind. Unter Tags werden die lustigen Schäfchen durch die Straßen defilieren und am Abend wird aus den Schäfchen der Wolf schlüpfen.

Am Besten wird es sein, wenn wir Südtiroler uns an jenen Tagen im Jahre 2012 in unseren Häusern wie bei den Fußball- und Europameisterschaften verbarrikadieren. Den Herrn Durnwalder, der diese Horden aber eingeladen hat, lassen wir auf der Straße. Die Szenen, wenn Nationalisten durch Bozen ziehen, sind jedem Südtiroler bekannt. Diesmal wird es uns aber um ein 100-faches treffen. Seht selbst, wie es bei diesen Alpinitreffen zugeht:

Dokumentation – Andreas Khol verrät Südtirol

Februar 8, 2010
Andreas Khol übt Verrat an Südtirol

Andreas Khol übt Verrat an Südtirol

FPÖ wirft dem ÖVP-Politiker und Koordinator des Tiroler Landesfestzuges von 2009 eine Doppelrolle in der Südtirolpolitik vor

Am 5. Februar 2010 wurde über den OTS-Dienst der Austria Presse Agentur (APA) folgender FPÖ-Pressedienst veröffentlicht:

FPÖ-Südtirolsprecher und Nationalratsabgeordneter Werner Neubauer

FPÖ-Südtirolsprecher Werner Neubauer:

ÖVP-Khol als Verbündeter Roms gegen Südtirol entlarvt

Utl.: Dokumente beweisen die Doppelrolle des angeblichen „Patrioten“ und ÖVP-„Südtirol-Experten“

„Im Zuge der öffentlichen Diskussion über eine zusätzliche österreichische  Staatsbürgerschaft für jene Südtiroler, welche diese erwerben wollen, ist die politische Komplizenschaft mit Rom des ausgedienten ehemaligen Nationalratspräsidenten und angeblichen Tiroler „Patrioten“ Andreas Khol, klar zutage getreten. Dokumente würden diese seltsame Doppelrolle Khols als „Tiroler Patriot“ und gleichzeitigen Erfüllungsgehilfen der römischen Südtirol-Politik beweisen,  erklärte heute der FPÖ-Südtirol-Sprecher und Nationalratsabgeordnete Werner Neubauer.

Der Vorschlag, Südtirolern eine Doppelstaatsbürgerschaft einzuräumen, war erstmals auf dem FPÖ-Parteitag 2007 erhoben und am 12. März 2009 durch einen von den freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Neubauer, Gartlgruber und Königshofer eingebrachten Entschließungsantrag im österreichischen Nationalrat als Agenda auf die politische Tagesordnung gesetzt worden.

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