Archiv für Juli 2010

Selbstbestimmung für Katalonien

Juli 10, 2010
En Català

En Català

Gerade läuft in Barcelona eine Kundgebung für die Selbstbestimmung mit einer Million Leuten. Die Großkundgebung wird im katalanischen Fernsehen live übertragen.

Beeindruckend, wie selbstverständlich es in Katalonien ist, sich für die Selbstbestimmung einzusetzen. Dieses stolze katalanische Volk hätte sich die Unabhängigkeit vom Staat Spanien wirklich verdient im Gegensatz zum Süd-Tiroler Volk, das bis auf die Südtiroler Freiheit, den Südtiroler Schützen und einigen wenigen Privatpersonen aber auch rein gar nichts für die Selbstbestimmung für Tirol tut. Wahrscheinlich müssen wir Tiroler gleich lang bei Italien sein, wie Katalonien bei Spanien, damit wir wieder zu uns selbst finden.

Wem die Schuld geben an der Misere in Südtirol? Die Antwort ist ganz klar. Die Südtiroler Volkspartei trägt die alleinige Schuld. Sie hätte die Möglichkeit den Weg in die Freiheit zu gehen. Aber was tut sie? Sie läßt sich vom Staat Italien kaufen, um auf die Scheinautonomie zu setzen, anstatt den Schritt in die Unabhängigkeit zu gehen. Feiglinge!

Geschwätz von Platter & Co.

Juli 9, 2010
Günther Platter und Franco Frattini - Dicke Freunde

Günther Platter und Franco Frattini - Dicke Freunde

Quelle Bild: oernen

Das offizielle Geschwätz von der „geistigen Landeseinheit“  Tirols und die Wirklichkeit

Unter dem Regime des Nordtiroler Landeshauptmannes Platter werden Südtiroler Politiker zu bedeutenden gesamttiroler Veranstaltungen in Nordtirol nicht eingeladen

In der Südtiroler Sonntagszeitung „Z“ vom 27. 06. 2010 wurde nachfolgender Leserbrief des Südtiroler Landtagsabg. Elmar Pichler Rolle (Bozen) veröffentlicht.

„Keine Einladung erhalten“

Tirols Alt-Landeshauptmann Wendelin Weingartner bemerkte in seiner letzten Kolumne, dass weder zur offiziellen Gedenkfeier für Silvius Magnago im Dom zu Innsbruck noch zum großen Alpenregionstreffen der Schützen im Stubaital ein Vertreter der Südtiroler Landesregierung erschienen ist.

Was zwischen den beiden Tiroler Regierungen läuft oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Der Südtiroler Landtag jedenfalls wurde überhaupt nicht informiert. Kein Abgeordneter hat meines Wissens eine Einladung für die beiden Veranstaltungen erhalten, was leider durchaus der Regel entspricht.

Das ist für mich angesichts der ständigen Erklärungen über das gemeinsame Tirol unverständlich. Es wäre wirklich kein Aufwand, bei Veranstaltungen von einer bestimmten Bedeutung für ganz Tirol die Landtagsabgeordneten aller Landesteile zu informieren oder einzuladen.

Wenn diese dann nicht erscheinen, kann durchaus Kritik geübt werden und es sagt vielleicht auch einiges über deren Haltung aus. Solange es aber nicht einmal ein Mindestmaß an Information geschweige denn eine Einladung gib, sollte kein Zeigefinger erhoben werden – es sei denn in Richtung Veranstalter (in diesem konkreten Fall das Land Tirol und der Tiroler Schützenbund).

L.-Abg. Elmar Pichler Rolle Bozen“

Nordtirol hat seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine Reihe von Landeshauptleuten gehabt, die sich für die Rechte der Südtiroler Landsleute und für die Landeseinheit eingesetzt haben und auf die ganz Tirol stolz sein kann.

Wir denken hier an Namen wie Tschiggfrey, Wallnöfer, Partl und Weingartner.

Mit der Wahl Günther Platters zum Nordtiroler Landeshauptmann hat es hier einen dramatischen Kurswechsel gegeben.

Während des Gedenkjahres 2009 – 2010 war es schon als mehr als seltsam aufgefallen, daß der Nordtiroler Landeshauptmann Günther Platter sich mit Vehemenz (und Gott sei Dank vergeblich) gegen Selbstbestimmungstransparente auf dem Landesfestzug ausgesprochen hatte. Platter hatte alle Befürworter der Selbstbestimmung für Südtirol als „Ewig-Gestrige“ diffamiert und sprachlich damit in „Nazi“-Nähe gerückt gehabt.

Platter war so weit gegangen, den Südtiroler Schützen mit dem Ausschluß von dem Gesamttiroler Landesfestzug in Innsbruck zu drohen, wenn sie nicht von dem beabsichtigten Mitführen von Selbstbestimmungstransparenten ablassen würden.

Der Hintergrund dieses unglaublichen Verhaltens eines Nordtiroler Landeshauptmannes wurde klar, als der italienische Rechtsaußen-Außenminister Frattini im Gespräch mit der Bozner italienischen Tageszeitung „Alto Adige“ (Ausgabe vom 29. Juli 2009) ausplauderte, daß ihm sein „Freund Günther Platter“ versprochen habe, „Provokationen“ gegen Rom auf dem Landesfestzug zu verhindern und den „Extremisten“ auf dem Landesfestzug keine Bühne zu bieten. Mit „Extremisten“ waren die Südtiroler Schützen gemeint und mit den „Provokationen“ ihre Transparente, die auf das in den UNO-Menschenrechtspakten verankerte Recht auf Selbstbestimmung hinwiesen.

(Die gute persönliche Freundschaft zu Platter hat Frattini übrigens auch noch bei anderen Gelegenheiten öffentlich betont.)

Dazu paßte, daß aus dem Amt der Tiroler Landesregierung in völlig instinktloser Weise italienisch-sprachige Einladungen zum Innsbrucker Landesfestzug nach Südtirol verschickt wurden, die Platter ebenfalls auf Italienisch mit „Governatore del Tirolo“ unterzeichnet hatte.

Nun sind offenbar solche italienisch-sprachigen Einladungen von der Praxis des Nichteinladens abgelöst worden.

Wer auf der Internetseite der Nordtiroler Landesregierung die Repräsentationsliste des Landes Tirol aufruft, wird dort alle Nordtiroler Politiker, Abgeordneten und Spitzenbeamten wiederfinden, aber nicht einen einzigen Namen aus Südtirol.

Nun hat der ehemalige SVP-Obmann Pichler Rolle in seinem Leserbrief bestätigt, daß das Nichteinladen von Südtiroler Landleuten System hat.

Das zeigt den Stellenwert, den Südtirol für den „Governatore del Tirolo“ hat: Nämlich keinen!

Niemand kann uns erzählen, daß man im Amt der Nordtiroler Landesregierung die Adressen der Südtiroler Landesregierung und des Südtiroler Landtages nicht kennt. Und mit Sicherheit ist die Nichteinladung der Südtiroler Politiker kein schlampiger Fehler, sondern wohl eher von ganz ober her so verordnet.

Darüber hilft auch das ganze Geschwätz über die nicht existierende Phantom-Europaregion Tirol nicht hinweg, welches man auf der Internetseite der Nordtiroler Landesregierung in ebenso unverbindlich-schwammiger wie ausufernder Weise lesen kann.

Der italienische Faschismus lebt in Südtirol

Juli 3, 2010
Mussolinirelief Bozen - Alpini 2008

Mussolinirelief Bozen - Alpini 2008

Der italienische Faschismus lebt in Südtirol

Staatliche „Heiligung“ eines faschistischen Völkermord-Denkmals vorläufig verhindert

Die Zumutung

Die italienische Parlaments-Abgeordnete Michaela Biancofiore von der Berlusconi-Partei „Popolo della Liberta“ (PdL) fordert – wie die Bozner Tageszeitung „Dolomiten“ am 23. Juni 2010 mitteilte – nun einen „besonderen Schutz“ für das Alpinidenkmal in Bruneck. Es soll rechtlich einem Soldatenfriedhof gleichgestellt und damit unter besonders strengen Schutz der Gesetze gestellt werden.

Einen diesbezüglichen Gesetzesantrag hatte die Abgeordnete eingebracht, der in Rekordzeit dem Verteidigungsausschuss der Abgeordnetenkammer vorgelegt und dort am 29. Juni 2010 bereits erörtert wurde.

Wenn der Gesetzesantrag der Abg. Biancofiore  durchgehen würde, könnten dann auch Demonstrationen gegen das Faschistendenkmal und sogar jede Kritik an dem Völkermord-Verherrlichungs-Monument nach Artikel 724 des „Codice Penale“ – des italienischen Strafgesetzbuches – als Beleidigung Verstorbener (nämlich der mittlerweile verstorbenen Alpini der Divisione „Pusteria“) und wohl auch nach Artikel 290 (Beleidigung der Streitkräfte) verfolgt werden.

Vorläufige Abwehr dank der Wachsamkeit eines Südtiroler Abgeordneten

Es war dem massiven Einsatz des SVP-Kammerabgeordneten Dr. Karl Zeller zu verdanken, daß nicht überfallsartig eine Befürwortung beschlossen wurde.

„Diese Initiative Biancofiores ist unnütz und politisch schädlich. Unnütz deswegen, weil das Denkmal schon seit vielen Jahren unter Denkmalschutz steht. Es stimmt in keiner Weise, dass dies erst seit 2004 auf Initiative von Biancofiore geschehen sei, wie diese fälschlicherweise behauptet“, erklärte Zeller laut eigener Presseaussendung in der Sitzung.

Zeller konfrontierte die Abgeordneten mit der Entstehungsgeschichte des Alpini-Denkmals, welches, wie Zeller erklärte, „von den Faschisten errichtet wurde, um einen den grausamsten Eroberungskriege in Abessinien zu ‚feiern‘, wo mit Giftgas gegen die mit oft nur Speeren bewaffneten Einheimischen vorgegangen und vom italienischen Heer schreckliche Kriegsverbrechen begangen wurden. Außerdem hat dieses Denkmal nichts mit einem Gefallenenfriedhof zu tun. Es ist der denkbar schlechteste Ort, um gemeinsam die Gefallenen zu ehren. Auch stört diese politische Provokation das friedliche Zusammenleben. Selbst der PdL-Vizebürgermeister hat sich von dieser Aktion distanziert.“

Nun äußerten vor allem die Vertreter der „Lega Nord“ und des linksgerichteten „Partito Democratico“ (PD) schwere Bedenken und sprachen sich gegen die Genehmigung des Gesetzes aus.

Daraufhin beschlossen die „PdL“-Abgeordneten und der Regierungsvertreter, Unterstaatssekretär Giuseppe Cossiga, die Einsetzung einer eigenen Kommission, welche die Angelegenheit weiter untersuchen soll.

Damit ist etwas Zeit gewonnen. Der Abgeordnete Zeller hofft, vor allem mit der Hilfe des Widerstandes der „Lega Nord“, das Projekt der staatlichen „Heiligung“ des faschistischen Völkermord-Denkmals verhindern zu können.

Dokumentation:

Die staatlich gepflegten faschistischen Relikte in Südtirol

Siegesdenkmal Bozen

Mitten in Bozen steht das im Jahre 1928 auf ausdrücklichen Wunsch von Mussolini errichtete und mit faschistischen Emblemen geschmückte riesige „Siegesdenkmal“, dessen Säulen in Form faschistischer Liktorenbündel gestaltet sind.

Eine „Siegesgöttin“ schießt einen Pfeil nach Norden, in die Richtung der verhaßten Österreicher. Auf dem Denkmal besagt eine riesige Inschrift, daß die Italiener von hier aus den Südtirolern die Sprache, die Gesetze und die Künste“ gebracht hätten. Als ob die Südtiroler vorher gegrunzt statt gesprochen, gesetzlos und kulturlos gelebt hätten. Diese ebenso überhebliche wie grenzenlos dumme Schweinerei steht bis heute auf dem faschistischen Protztempel geschrieben.

Noch schlimmer kann man das deutsche und ladinische Kulturvolk Südtirols nicht verhöhnen.

Vor diesem Denkmal finden alljährlich neofaschistische Kundgebungen statt, auf denen gegen die Südtirolautonomie demonstriert und die Rückkehr zu den alten Zeiten der Unterdrückung gefordert wird.

Erst unlängst hat der italienische Verteidigungsminister Ignazio La Russa einen Kranz vor dem Siegesdenkmal durch Alpini und Carabinieri niederlegen lassen.

Der Minister La Russa gehörte der neofaschistischen Regierungspartei „Alleanza Nazionale“ (AN) an, die jetzt in der Berlusconi-Partei „Popolo della Liberta“ (PdL) – „Volk der Freiheit“ aufgegangen ist.

Mussolini-Relief auf dem Finanzamt in Bozen

Ebenfalls in Bozen befindet sich bis heute auf dem Finanzamt, dem früheren Sitz der „Faschistischen Partei“, ein Mussolini-Relief, auf welchem der „Duce“ hoch zu Roß in den Abessinienfeldzug reitet. Damals haben italienische Kolonialtruppen in Äthiopien einen grausamen Völkermord begangen und hunderttausende von Menschen nur aufgrund ihrer Rassenzugehörigkeit ermordet und in Konzentrationslagern verhungern lassen. Die zeitgeschichtliche Forschung spricht von mehr als einer halben Million ermordeter Zivilisten. Sogar christliche Priester und Mönche wurden zu Hunderten aus rassistischen Gründen umgebracht, weil sie eine dunkle Hautfarbe hatten. Mitten in Bozen wird heute noch solchen Verbrechen gehuldigt.

Auf dem Denkmal steht auch noch die Devise zu lesen: „Credere, obbedire, combattere“ – an den Faschismus glauben, ihm gehorchen und für ihn kämpfen.

Bruneck: Alpini-Denkmal „Kapuziner Wastl“

Den Völkermord in Äthiopien verherrlicht auch in Bruneck ein faschistisches Denkmal, der sogenannte „Kapuziner-Wastl“, wie er von den Einheimischen genannt wird, weil das Denkmal auf dem Kapuzinerplatz steht.

Das Denkmal verherrlicht die Alpini-Truppen der „Divisione Pusteria“, die in Äthiopien an dem Völkermord beteiligt waren.

Am 25. April 2009 fand in Bruneck eine große Demonstration des „Südtiroler Schützenbundes“ gegen das Völkermord-Denkmal statt, wobei den Schützen der Platz vor dem Denkmal als Veranstaltungsort behördlich verboten wurde, während es dem neofaschistischen Landtagsabgeordneten Donato Seppi von der Partei „Unitalia“ behördlich gestattet wurde, zusammen mit anderen Neofaschisten feierlich einen Kranz vor dem Denkmal niederzulegen.

In den 1960er Jahren wurde das Schandmal mehrere Male durch Anschläge Südtiroler Freiheitskämpfer so schwer beschädigt, daß von dem ursprünglich kühn ausschreitenden „Wastl“ nur noch ein lächerlicher Torso in Form eines Stückes Büste mit Kopf erhalten blieb. Dieses Reststück wurde unter staatlichen Denkmalschutz gestellt. Überwachungskameras sichern das Weiterbestehen des „Wastl“-Kopfes.

Skandalöse faschistische Aufschrift auf dem Justizpalast in Bozen

Heute noch verkündet eine riesige Inschrift auf dem in der Faschistenzeit errichteten Bozner Justizpalast die faschistische Auffassung von Justiz und Gerechtigkeit:

„Für das italische Imperium mit Tapferkeit, der Justiz, der Hierarchie, mit Zähnen und Klauen!“ („italico imperio virtute, iustitia, hierarchia unguibus et rostris“)

Dieses „Imperium“ war 1936 von Mussolini nach der Eroberung Äthiopiens und der Hinmetzelung von hundertausenden Zivilisten feierlich ausgerufen worden. Es sollte durch Massenmord, Vertreibung und Landraub entstehen und große Teile Vorderafrikas ebenso wie Sloweniens, Kroatiens und Dalmatiens sowie eine Reihe griechischer Inseln umfassen.

Mit der „Hierarchie“, mit deren Hilfe die Justiz für das „Italische Imperium“ kämpfte, war der pompöse Funktionärs-Apparat der der Faschistischen Partei gemeint.

In dem Geiste der unglaublichen Inschrift wurden auch nach 1945 in Südtirol eine ganze Reihe Polit-Prozesse nach den alten faschistischen Artikeln des Mussolini-Strafgesetzbuches „Codice Penale“ geführt, deren jeder für sich allein schon ein menschenrechtlicher Skandal war.

Diese Verherrlichung einer faschistischen Terrorjustiz ist heute noch auf einem Justizgebäude zu lesen! Viele Südtiroler sind der Meinung, daß auch unter einigen Staatsanwälten und Richtern in diesem Gebäude der alte Geist noch immer weiter lebt.

Die lügnerischen Beinhäuser

Die drei Beinhäuser, die von dem Faschismus bei Mals, Gossensass und Innichen in „Grenznähe“ des „faschistischen Imperiums“ als steinerne „Totenburgen“ errichtet worden waren, sollten den Eindruck vermitteln, daß hier im Ersten Weltkrieg die Frontlinie verlaufen sei und daß die dort beigesetzten Soldaten nun an der durch ihren Tod „geheiligten Grenze“ Wache hielten. (Die wahre Frontlinie im Ersten Weltkrieg war etwa 80 km weiter im Süden am Gardasee verlaufen.)

Man hatte exhumierte Gebeine aus Soldatenfriedhöfen im Süden herangeschafft und sich auch nicht gescheut, die Gebeine österreichischer Soldaten aus Südtiroler Friedhöfen in diese Beinhäuser zu verfrachten. In dem Ossarium auf der Malser Heide liegen beispielsweise die Gebeine von 17 österreichischen Gefallenen. Damit hatten die Faschisten jene Landesverteidiger, die Tirol gegen Italien verteidigt hatten, zu „caduti italiani“ – zu italienischen Gefallenen – umgelogen.

Diese Ossarien sind nichts anderes als eine heute noch andauernde faschistische Propaganda, welche sich pietätlos der sterblichen Überreste von Menschen bedient.

An jedem 4. November, dem Tag des italienischen „Sieges“ über Österreich-Ungarn, legen hohe Militärs feierlich Kränze vor den Lügenmälern nieder. Die darin bestatteten österreichischen Toten können sich gegen diese geistige Leichenschändung nicht mehr wehren und die Kranzniederleger werden nicht schamrot. Bis heute wird hier auch unter Mißbrauch des Andenkens an die italienischen Gefallenen ein Kult zelebriert, der den Tod für eine imperialistische Landnahme als einen heldenhaften Tod für das italienische Vaterland darstellt.

Zahlreiche weitere faschistische Relikte

Auf zahlreichen Bauten in Bozen und im ganzen Land finden sich noch weitere faschistische Relikte, wie Liktorenbündel, Insignien früherer faschistischer Organisationen und den Faschismus verherrlichende Aufschriften.

Die faschistischen Denkmäler verkünden unser aller Versäumnisse

Man denke sich nur, in Innsbruck würde ein Denkmal des Sieges über die Feinde Hitlers stehen, mit Hakenkreuzen versehen und mit dem „Führer“ hoch oben darauf in Siegerpose. Vor diesem Denkmal würden sich dann laufend „Jungnazis“ mit Hakenkreuzfahnen versammeln und der staunenden Umgebung den Hitlergruß zeigen.

Unvorstellbar!

In Bozen und an einer Reihe weiterer Orte in Südtirol ist dies aber Gegebenheit. Wir alle haben uns schon viel zu sehr daran gewöhnt.

Wir alle rütteln leider die Öffentlichkeit in Österreich und auch die Weltöffentlichkeit nicht auf.

Vor allem aber haben sich leider einige Südtiroler Landesregierungsmitglieder im Streben nach Harmonie mit Rom mit den faschistischen Zumutungen arrangiert und eine Reihe österreichischer Regierungspolitiker folgt auf diesem Weg nach.

Von ihnen gilt es zu fordern, sich zu bekennen, wofür sie eigentlich stehen!

Es ist immer der drohende Verlust von Wählerstimmen, der Politiker über Nacht einsichtig werden läßt!


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