Archiv für August 2010

Kasslatter Mur (SVP): Südtiroler Schützenbund an die Kette legen

August 30, 2010

Südtiroler in Ketten legen

Südtiroler in Ketten legen

Südtirols Kulturlandesrätin Kasslatter Mur und Nordtirols Schützenkommandant Otto Graf Sarnthein:

Kasslatter Mur: Bekannt als Verteidigerin des “Grünen Frosches” und des “Siegesdenkmals”!

Den Südtiroler Schützenbund an die Kette legen !

Seit Jahren den Landes-Granden ein Dorn im Auge

Seit Jahren ist der „Südtiroler Schützenbund“ (SSB) jenen Nord- und Südtiroler Politikern, die der Tiroler Landeseinheit längst abgeschworen haben, ein Dorn im Auge.

Den Südtiroler Schützen ist es vor Jahren gelungen, sich jeglichem parteipolitischen Diktat zu entziehen und überparteilich zu entfalten.

Das hat es ihnen ermöglich, im Gedenkjahr 2009-2010 auf dem Landesfestzug in Innsbruck mit Transparenten und Willensbekundungen öffentlich für die Selbstbestimmung und die Tiroler Landeseinheit einzutreten.

Führende Politiker in Nord- und Südtirol haben darauf mit unverhülltem Zorn reagiert und die Südtiroler Schützen unverfroren und hemmungslos als Zündler, Ewiggestrige, Provokateure, Chauvinisten, rechte Stänkerer, Unruhestifter, Scharfmacher, Radikalinskis, Haß-Säer, Mißgunst-Schürer und Polarisierer beschimpft.

Dieser unglaublichen Sprache hatten sich Landeshauptmann Durnwalder (SVP), Landtagspräsident Steger (SVP), SVP-Generalsekretär Achammer, SVP-Obmann Theiner, Landeshauptmann Platter (ÖVP) und der Festzugskoordinator Khol (ÖVP) befleißigt. (Der SPÖ-Landeshauptmannstellvertreter Gschwendtner und einige „Grün“-Politiker hatten in der gleichen Tonart losgelegt, aber von denen hatte man ohnedies aufgrund ihrer bisherigen Verhaltensweisen nie etwas anderes erwartet gehabt.)

Der Nordtiroler Schützenkommandant Sarnthein führte eine unglaubliche Sprache gegenüber den Südtiroler Landsleuten

Als stets getreuer Gehilfe der Nordtiroler Polit-Granden war der Nordtiroler Schützen-Landeskommandant Otto Graf Sarnthein seiner Obrigkeit diensteifrig zur Seite gestanden.

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Süd-Tirol: Es gibt italienische Freunde – verbünden wir uns mit ihnen

August 22, 2010

Tiroler Fahne in Südtirol

Tiroler Fahne in Südtirol

“Um die Völker auszulöschen, beginnt man damit, sie ihrer Erinnerung zu berauben. Man zerstört ihre Bücher, ihre Kultur, ihre Geschichte, ihre Symbole, ihre Fahne.
Und irgendjemand anderer schreibt dann ihre Bücher, gibt ihnen eine andere Kultur, erfindet für sie eine andere Geschichte und zwingt ihnen andere Symbole und eine andere Fahne auf.
Danach beginnt das Volk zu vergessen, wer es gewesen ist, wenn nicht die geschichtliche Erinnerung von neuem geweckt wird.“

(Gabriele Marzocco, Journalist und Vorkämpfer für die Bewahrung ethnischer Identitäten, Gründer der Zeitschrift “ Nazione Napoletana“)

Es gibt italienische Freunde – verbünden wir uns mit ihnen !

Durnwalder warnt vor Hochstilisierung des „Schilderstreites“ zu italienisch-deutschem Konflikt

Auf seiner Sommer-Pressekonferenz in Pfalzen erklärte der Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder am 12. August 2010, dass er befürchte, dass der „Schilderstreit“ in der Ortsnamensfrage zu einem Problem zwischen der deutschen und der italienischen Volksgruppe ausarten könnte. Dies bereite ihm Sorgen und er würde dies gerne verhindern.
Tatsächlich sind die Sorgen des Südtiroler Landeshauptmannes nicht unbegründet.
Lokale extreme italienische Nationalisten sowie einige Exponenten der mit Neofaschisten durchsetzten Regierung in Rom versuchen, den italienischen Mitbürgern in Südtirol einzureden, dass ein Verzicht auf die von dem Faschisten Tolomei erfundenen italienischen Orts- und Flurnamen gleichbedeutend mit der Auslöschung des italienischen Kulturgutes sei.
Hier wird zu parteipolitischen Zwecken in verantwortungsloser Weise ein italienisch-deutscher Kulturkampf in Form eines geistigen Bürgerkrieges vom Zaun gebrochen.

Immer mehr vernünftige Italiener durchschauen den Betrug

Viele Italiener gehen aber den faschistisch-nationalistischen Aufstachelungen nicht mehr auf den Leim und äußern dies öffentlich. Gerade angesichts zunehmender faschistischer Provokationen entdecken anders gesonnene Italiener ihre Vorliebe für regionale Selbständigkeiten und Kulturen und deren Bewahrung. Damit wächst auch das Verständnis für Fragen der Autonomie und der Selbstbestimmung Südtirols.
Die Äußerungen der Toleranz und der Solidarität von italienischer Seite sollten die deutschen und ladinischen Tiroler dazu veranlassen, auf diese Freunde ebenfalls freundschaftlich zuzugehen.

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