LH Durnwalder bleibt Staatsfeiern „150 Jahre Einheit Italien“ fern:
Die Masken fallen – das Volk sieht klarer
Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder verweigert Teilnahme an Italiens Einheitsfeier
Am 17. März 1861 war das Königreich Italien ausgerufen worden. Dieser Tag wurde nun anlässlich der 150. Wiederkehr in Italien zum Feiertag erklärt. Die italienische Unterrichtsministerin Gelmini verfügte, dass an allen Schulen das 150-Jahr-Jubiläum der Einheit Italiens zu begehen sei.
Das wiederum erinnert die Landtagsabgeordnete Eva Klotz von der „Süd-Tiroler Freiheit“ an die Maßnahmen aus der Faschistenzeit, wie sie in einer Stellungnahme schreibt. Auch damals wurden Kinder und Jugendliche in Schulen zu politisch- ideologischen Huldigungen und Jubelfeiern angehalten oder gezwungen.
Darüber hinaus haben der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano und Staatschef Berlusconi zu einer Reihe offizieller Italien-Einheits-Jubelfeiern eingeladen. Die Einladung erging auch an den Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder.
Am 7. Februar 2011 wurde auf einer Sitzung der Südtiroler Landesregierung entschieden, dass das Land Südtirol an diesen Feierlichkeiten nicht offiziell teilnehmen werde.
Durnwalder betonte dann auf einer. „Ich denke, das wird jeder verstehen, dass wir nicht feiern können, dass wir von Österreich getrennt wurden, dass man uns das Selbstbestimmungsrecht verweigert hat und dass das erste Autonomiestatut bewusst falsch ausgelegt worden ist. Wir werden auch nicht mitarbeiten, um die Einheit Italiens an diesem Tage darzustellen. Ich nehme an diesen Feiern gewiss nicht teil. Und ich lasse mich auch nicht von einem anderen Landesrat vertreten.“ Deshalb nehme beispielsweise ein italienischer Landesrat höchstens privat an einer Feier teil.
Die Masken fallen
Es gab einen Aufschrei in der italienischen Presse. Ähnlich verhielten sich die italienischen Politiker. Dass die Neofaschisten Gift und Galle spuckten, verwundert nicht. Durnwalders Verhalten sei „unglaublich“ und „unannehmbar“ polterte der neofaschistische „Unitalia“-Landtagsabgeordnete Donato Seppi, ein Betonkopf der besonderen Art, der es liebt, bei neofaschistischen Feiern vor dem Bozner „Siegesdenkmal“ mit aufgesetztem Alpini-Hut den unerschrockenen italienischen Vaterlandsverteidiger zu markieren.
Viel seltsamer war das unverhüllte Gesicht des repressiven Nationalismus, das auch nun auch bei einigen (freilich nicht allen) „linken“ italienischen Politikern zum Vorschein kam, als die Masken fielen.
So war die Verteidigung des italienischen Chauvinismus auch dem aus Rom stammenden Südtiroler PD-Sekretär und „Linkspolitiker“ Antonio Frena ein Anlieger, welcher erklärte, Durnwalder habe sich „wie ein Elefant im Porzellanladen“ bewegt.
Sein „linker“ Parteikollege, Landeshauptmannstellvertreter Christian Tommasini erklärte gegenüber der Tageszeitung „Alto Adige“, dass die Einheitsfeiern „Ausdruck der gemeinsamen Freude“ sein sollten und der „linke“ Bozner Gemeinderat Guido Margheri von „Sinistra Ecologia Libertá“ behauptete, dass die Einheitsfeiern auf „Werte wie Autonomie, Zusammenleben und Minderheitenschutz“ verweisen würden.
Hinter so viel Heuchelei auf lokaler Ebene durften die Staatspolitiker nicht zurückstehen.
„Ich bedauere diese Position, weil die deutschsprachige Minderheit in Südtirol stets den Willen ausgedrückt hat, zu Italien zu gehören“, kommentierte der Ex-Ministerpräsident Giuliano Amato, Präsident des Komitees für die Organisation der Einheitsfeiern.
Der ehemalige Sozialist Amato, der heute dem linksgerichteten „Partito Democratico“ (PD) angehört, brachte diese nationalistisch unterfütterte Lüge problemlos über die Lippen.
Giuliano Amato, ehemals sozialistischer Politiker, heute der Linkspartei PD zugehörig, hat kein Schamgefühl bei der Verbreitung einer nationalistischen Lüge.
Der Turiner Bürgermeister Sergio Chiamparino, eine ehemaliger Kommunist und jetziger Politiker der Linkspartei „PD“, fand Durnwalders Stellungnahme „besorgniserregend“ und erklärte, dass er den Regierungschef Berlusconi bitten werde, „uns zu verteidigen.“
Der Turiner Bürgermeister und Exkommunist Sergio Chiamparino erweist sich als italienischer Nationalist ohne Verständnis für Südtirol.
Weniger verwundert die Stellungnahme des ex-neofaschistischen Verteidigungsministers Ignazio La Russa, der sich überzeugt zeigte, dass die Italiener in Bozen die nationale Einheit feiern werden, „denn Bozen gehört mit Sicherheit zu Italien.“
Der Sizilianer La Russa kommt aus dem neofaschistischen „Movimento Sociale Italiano“ (MSI) und wurde erst in der Berlusconi-Sammelpartei „Popolo della Liberta“ (PdL) zum Demokraten umgefärbt, wobei die Farbe nicht sehr in die Tiefe drang.
Die Demaskierung der „antifaschistischen“ Südtiroler „Grünen“
Brigitte Foppa, die seltsame „antifaschistische Grüne“, die immer gegen die eigenen Landsleute auftritt, wenn es um das unselige Erbe des Faschismus und um die Gefühle italienischer Nationalisten geht.
Die „grüne“ Bozner Gemeinderätin Brigitte Foppa stellte sich automatisch gegen ihre Landsleute und nahm die Position der italienischen Nationalisten ein. Sie schrieb am 9. Februar 2011 einen eher frechen „offenen Brief“ an LH an Durnwalder und erklärte diesem: „Sie trampeln auf den Gefühlen der Menschen herum!“ Seine Ankündigung, das Mussolini-Relief in Bozen zu beseitigen und nicht an den italienischen Einheitsfeierlichkeiten teilzunehmen, sei eine „Donnerbotschaft“, zerschlage „Porzellan“ und „überfahre die Menschen“. Dann Foppa im Originalton: „Sie, der Sie doch angetreten waren, um der Landeshauptmann aller SüdtirolerInnen zu sein, poltern wieder los und verkünden, dass wir ‚eine österreichische Minderheit in Italien seien‘ und deshalb keinerlei Interesse hätten an irgendwelchen Feierlichkeiten teilzunehmen.“
Antworten an die „grüne“ Foppa
Die „Dolomiten“ veröffentlichten darauf hin Leserbrief- Antworten aus der Bevölkerung.
Zwei Stellungnahmen stellvertretend für viele:
Marlene Oberrauch aus Bozen schrieb: „Wissen die Grünen, dass sie auf den Gefühlen von vielen Menschen herum trampeln, wenn sie dafür sind, dass die Mussolini-Denkmäler bleiben, dass der Laurinbrunnen umgesiedelt wird oder dass die deutschen Schulen mit gemischtem Unterricht aufgeweicht werden sollen?“
Didi Senoner aus Bozen schrieb: „Der offene Brief der Grünen an Herrn Durnwalder lässt an Offenheit tatsächlich nichts zu wünschen übrig. Selten hat eine Partei ihr Gesicht so klar gezeigt: immer ganz tapfer die Antifaschisten spielen, sobald es aber darauf ankommt, dann wird mit den Neofaschisten um den Mussolini am Gerichtsplatz geheult, die italienische Einheitsfeier toll gefunden, der Landesfestumzug in Innsbruck hingegen verteufelt, die Tolomei-Namen will man erhalten, den Proporz dafür abschaffen.“
Stimmen aus dem italienischen Volk – Solidaritätsbekundungen aus dem Trentino
Guido Guasconi ist kein Politiker, sondern ein Heeresangehöriger aus Piacenza. Er sandte eine Aussendung an die Presse, in welcher er erklärte, dass die Ablehnung der Einheitsfeiert für ihn e in „Zeichen von Patriotismus“ sei. „Ist es ein Skandal, die Wahrheit zu sagen? Ein Volk, deutsch seit tausend Jahren, muss Teil eines Staates sein, der seine Heimat angegriffen und den Krieg gewonnen hat. Und sollte sich darüber auch noch freuen?“ (Wiedergegeben in „Dolomiten“ vom 9. Februar 2011)
Bald sollten sich verstärkt erfrischende italienische Stimmen vor allem aus dem Trentino zu Wort melden. In hunderten von Internetzuschriften an die Trentiner Tageszeitung „L’Adige“ erklärten junge und alte Italiener ihre Solidarität mit den Südtirolern.
Einige Stimmen von vielen:
„Grande Durnwalder! Auch das Trentino hat keinen Grund zu feiern“ - „Durnwalder hat recht“ - „Auch uns Trentinern ging es unter Österreich besser“ .- „Wenn wir Trentiner unter Tirol oder Südtirol wären, unserem ganzes Volk würde es viel besser gehen als unter diesem verdammt schlecht regierten Italien“ - „Ausgezeichnet Durni!!!“ - „Aber ich frage mich: Warum feiern wir Trentiner? Sind wir nicht auch mit Gewalt annektiert worden im Jahr 1918 (also, offiziell 1920), genauso wie die Südtiroler? Und dann, die wahren Südtiroler sind doch immer wir gewesen … die Gegend von Bozen war Mitteltirol! Was soll dieser ganze Geschichtsrevisionismus? Wir haben nichts zu tun mit der Einheit Italiens und folglich haben wir nichts zu feiern. Bravo Durnwalder!“
Sensationell war aber die Internetumfrage des Trentiner „L’Adige“:
vom 12. Februar 2011:
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Auf die Frage, ob die Leser die Einheit Italiens feiern würden, antworteten 54,33 Prozent mit einem „Nein“.
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Auf die Frage, ob es richtig sei, die Einheit Italiens zu feiern, antworteten 51,10 Prozent mit „Nein“.
Staatspräsident Napolitano: „Auch die deutschsprachigen Südtiroler sind Italiener“
Am 11. Februar 2011 meldete sich der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano zu Wort.
Er sei „überrascht und betrübt“, schrieb Napolitano in einem Brief an Landeshauptmann Luis Durnwalder. Dieser könne nicht, so Napolitano, im Namen einer „vorgeblichen österreichischen Minderheit“ sprechen könne. Durnwalder vergesse, „dass auch die deutschsprachigen Südtiroler Italiener sind und dass sich die große Mehrheit der deutschsprachigen Südtiroler auch so fühlt“.
Es ist lustig, sich den Werdegang Napolitanos anzusehen:
Der Neapolitaner Giorgio Napolitano war als Student Angehöriger der faschistischen Organisation „Gruppo Universitario Fascista“ (GUF). Später behauptete Napolitano, dass er und seine Freunde in Wahrheit Antifaschisten gewesen seien, die sich als Faschisten getarnt hätten.
1945 fand sich Napolitano in den Reihen des „Partito Comunista Italiano“ (PCI) wieder, wo er im Parteiapparat ganz nach oben stieg und als Abgeordneter in das römische Parlament einzog, Europaabgeordneter wurde und schließlich zum Sozialdemokraten im „Partito Democratico della Sinistra“ mutierte. Nun war sein Aufstieg zum Innenminister, Senator auf Lebenszeit und schließlich 2006 zum italienischen Staatspräsidenten nicht mehr aufzuhalten.
Antworten an Napolitano
Als „Respektlosigkeit und politische Beleidigung“ bezeichnete der Landtagsabgeordnete der Südtiroler Freiheit, Sven Knoll, in einer Aussendung die Aussagen des italienischen Staatspräsidenten Napolitano und erklärte weiter: „Wenn Napolitano und seine römischen Konsorten davon überzeugt seien, dass die Südtiroler so gerne Italiener seien und es ihrem sehnlichsten Wunsch entspreche, zu diesem korrupten Staat zu gehören, dann solle Napolitano selbst dafür sorgen, dass in Südtirol eine Volksabstimmung durchgeführt werde. „Dann wird man ja sehen, ob die Südtiroler zu Italien gehören wollen“.
Der freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Pius Leitner erklärte in einer Stellungnahme, dass Niemand die Italiener daran hindern könne, dass sie am 17. März die Einigung Italiens feiern. „Ebenso wenig kann aber von den Südtirolern verlangt werden, dass sie mitfeiern. Warum gehen wir nicht endlich daran, die Einigung Südtirols im Rahmen eines Freistaates zu verwirklichen?“
Der Südtiroler Schützenbund wies die Aussage des italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano zurück, „dass auch die deutschsprachigen Südtiroler Italiener sind und dass sich die große Mehrheit der deutschsprachigen Südtiroler auch so fühlt“, energisch zurück. Es stehe keinem Staatspräsidenten auf der Welt zu, Bürgern vorzuschreiben, welchem Volk sie sich angehörig zu fühlen haben. Wenn man das Jubiläum Italiens nun dazu hernehme, um subtil die alte Assimilierungspolitik fortzusetzen, so begebe sich Napolitano in zweifelhafte Gesellschaft. „Er bestätigt damit allerdings auch, dass sich Südtirol eher heute als morgen von Italien verabschieden sollte!“
LH Durnwalder schließlich erklärte in einer Stellungnahme zu Napolitano:
„Die deutschsprachige Gruppe hat nichts zum Feiern. 1919 hat man uns nicht gefragt, ob wir Teil des italienischen Staates sein wollten, daher werde ich nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen … Ich glaube nicht, dass man von einem Teil der Südtiroler Bevölkerung – einem großen Teil zudem – erwarten kann, dass sie die Einheit Italiens feiert, wenn die Generation ihrer Eltern oder Großeltern jahrzehntelang gelitten hat, nur weil sie ihre Muttersprache sprechen, ihre Kultur verteidigen und ihre Traditionen leben wollte.“
„Es ist Zeit für Sie, zu gehen!“
Der österreichische freiheitliche Südtirolsprecher und Nationalratsabgeordnete Werner Neubauer erklärte in einer Presseaussendung, was er von den italienischen Politikern erwarte und zitierte dabei die Worte, die der indische Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi seinerzeit an die britischen Beherrscher Indiens gerichtet hatte:
„Ich glaube, dass es höchst an der Zeit ist, zu erkennen, dass Sie Herren in einem fremden Haus sind! Obwohl die Besten unter Ihnen sicherlich die besten Absichten haben, liegt es in der Natur der Dinge, dass Sie uns demütigen müssen, um uns zu kontrollieren. Meine Herren, ich glaube, es ist Zeit für Sie zu gehen!“
„Pfffffft“ - war die Luft heraus aus dem Phantom „Europaregion“
Während in Südtirol die Diskussion über die italienischen „Einheitsfeiern“ die Zeitungsspalten füllte, wurde gleichzeitig klar, dass in Rom immer noch die Betonköpfe des italienischen Zentralismus das Sagen haben.
Seit Jahren verweist die offizielle Landespolitik in Süd- und Nordtirol immer wieder auf die unmittelbar vor der Verwirklichung stehende „Europaregion Tirol“, wenn ihr die Förderung nach Selbstbestimmung zu lästig wurde.
Zwar weiß Niemand bis heute so richtig, wie dieses phantomartige Gebilde eigentlich aussehen soll, jedoch gibt es bereits eigens eingerichtete „Euregio“-Büros in Brüssel und Bozen, in denen Tätigkeit vorgetäuscht wird.
Vergangenen Oktober hatten Süd-, Nordtirol und das Trentino einen Antrag zur Gründung eines „Europäischen Verbundes territorialer Zusammenarbeit“ EVTZ namens „Euregio Tirol“ an das italienische Ministerratspräsidium gestellt gehabt. Ein EVTZ ist eine Art Verein. Er setzt sich aus Mitgliedstaaten, regionalen und lokalen Gebietskörperschaften etc. zusammen.
Dieses als Verein organisierte bürokratische Gebilde, welches grenzüberschreitende Zusammenarbeit erleichtern sollte, kann im Rahmen einer von seinen Mitgliedern zu treffenden Übereinkunft nur bescheidene Kompetenzen ausüben. „Befugnisse der öffentlichen Hand, insbesondere die Polizei- und die Regelungsbefugnisse, können nicht Gegenstand einer Übereinkunft sein“, heißt es in der EU-Verordnung 1082/2006.
Dieses Feigenblatt, hinter dem man sich auch in Zukunft vor Selbstbestimmungsforderungen zu verstecken gedachte, wurde dem nichtwissenden Publikum als Ersatz für echte Souveränität angepriesen. Mit einer solchen „Europaregion“ in Form eines EVTZ sei ja schon fast eigene Staatlichkeit erreicht, hieß es unisono aus den Landhäusern in Bozen und Innsbruck.
Am 10. Februar 2011 war die Luft mit einem lauten „Pfffffft“ heraus aus dem „Euregio“-Heißluftballon und es war Schluss mit dem Schwindel. Rom hatte sich an dem Namen „Euregio Tirol“ gestoßen, den Antrag abgeschmettert und so gezeigt, wer auf dem Stiefel bis zur Brennergrenze das Sagen hat. So viel zur großartigen „Souveränität“ der Antragsteller und zur Bedeutung der „Euregio“.
Während LH Durnwalder noch kleinlaut verkündete, dass er weiterhin Aufklärungsarbeit in Rom betreiben wolle und im Übrigen noch immer hoffe, verlangte der Landtagsabg. Sven Knoll von der „Süd-Tiroler Freiheit“ erneut die Selbstbestimmungslösung für Südtirol.
Faschisten planen neuen „Marsch auf Bozen“
Die Neofaschisten tun inzwischen ihr Möglichstes, um den Südtirolern die Zugehörigkeit zu Italien weiter zu vergraulen. Die neofaschistische Organisation „Casa Pound“ plant für den 5.März 2011 nach altem faschistischen Vorbild einen „Marsch auf Bozen“, um den Südtirolern die „Italianita“ beizubringen.
Im „Facebook“ drohen die Neofaschisten mit Gewalt gegen all jene, die sich ihnen
in den Weg stellen sollten. Aus ganz Italien sollen „Casa-Pound“ Sympathisanten anreisen.
Jedenfalls wird der Anblick primitiver Faschisten, die grölend und schreiend durch Bozen ziehen und die Bevölkerung mit Gewalt bedrohen, kaum irgendein Zugehörigkeitsgefühl zu Italien hervor rufen und auch auf viele Bozner Italiener abstoßend wirken.
