Archiv für die Kategorie ‘Österreich’

Vorheriger Artikel

Februar 17, 2011
Luis Durnwalder spricht deutsch

Luis Durnwalder spricht deutsch

LH Durnwalder bleibt Staatsfeiern „150 Jahre Einheit Italien“ fern:

Die Masken fallen – das Volk sieht klarer

Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder verweigert Teilnahme an Italiens Einheitsfeier

Am 17. März 1861 war das Königreich Italien ausgerufen worden. Dieser Tag wurde nun anlässlich der 150. Wiederkehr in Italien zum Feiertag erklärt. Die italienische Unterrichtsministerin Gelmini verfügte, dass an allen Schulen das 150-Jahr-Jubiläum der Einheit Italiens zu begehen sei.

Das wiederum erinnert die Landtagsabgeordnete Eva Klotz von der „Süd-Tiroler Freiheit“ an die Maßnahmen aus der Faschistenzeit, wie sie in einer Stellungnahme schreibt. Auch damals wurden Kinder und Jugendliche in Schulen zu politisch- ideologischen Huldigungen und Jubelfeiern angehalten oder gezwungen.

Darüber hinaus haben der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano und Staatschef Berlusconi zu einer Reihe offizieller Italien-Einheits-Jubelfeiern eingeladen. Die Einladung erging auch an den Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder.

Am 7. Februar 2011 wurde auf einer Sitzung der Südtiroler Landesregierung entschieden, dass das Land Südtirol an diesen Feierlichkeiten nicht offiziell teilnehmen werde.

(weiterlesen…)

Begnadigung Südtiroler Freiheitskämpfer

Januar 29, 2011
Südtiroler Freiheitskämpfer

Südtiroler Freiheitskämpfer

Die FPÖ hat im Tiroler Landtag folgenden Antrag eingebracht: „Der Landtag wolle beschließen: Die Tiroler Landesregierung wird aufgefordert, mit dem Außenminister der Republik Österreich bezüglich einer Amnestie der noch lebenden und in Italien zu hohen Haftstrafen verurteilten Südtiroler Freiheitskämpfer in Kontakt zu treten, damit rasch Gespräche mit der italienischen Regierung bzw. mit dem Präsident der italienischen Republik geführt werden, um eine Begnadigung der Südtiroler Freiheitskämpfer zu erwirken.“ Begründung: „Es ist in einem Europa der freien Grenzen und einem Europa, dessen Staaten sich zur Europäischen Menschenrechtskonvention bekennen, unverständlich, dass heute noch Personen, die in den sechziger Jahren für die Freiheit und die Autonomie Südtirols gekämpft haben, nicht nach Italien einreisen dürfen, da ihnen dort lange Haftstrafen drohen. Bereits 1998 wurden vier ehemalige Südtirolaktivisten, nämlich Heinrich Klier, Peter Matern, Wolfgang Pfaundler und Gerhard Pfeffer, vom damaligen italienischen Staatspräsidenten begnadigt. Zwölf Jahre danach gibt es aber immer noch ehemalige Südtiroler Freiheitskämpfer, die nicht nach Italien einreisen können. Österreich hat als Schutzmacht Südtirols die Aufgabe, sich für eine umgehende Amnestie einzusetzen. Die Annahme dieses Antrages durch die Mandatare des Tiroler Landtages wäre ein Zeichen dafür, dass sich die Abgeordneten des Tiroler Landtages im Jahr 2010 zur Europaregion bekennen und sich der Tiroler Landtag mit den Südtiroler Freiheitskämpfern, die für ihre Heimat und ihre Landsleute selbstlos eingetreten sind, solidarisiert.“

„Der Begnadigungsantrag ist im Ausschuss für Rechts-, Gemeinde- und Raumordnungsangelegenheiten von den anderen Parteien und uns, mit Ausnahme von den Grünen, angenommen worden“, teilt der FPÖ-Landtagsabgeordnete Richard Heis in einer Aussendung erfreut mit. Südtirol sei ein Herzensanliegen der Tiroler Freiheitlichen. Sie hofften, dass sie auch bei der Begnadigung etwas bewirken könnten.

Der Tiroler – Rufmordversuch

Januar 29, 2011
Der Tiroler - Zeitschrift

Der Tiroler - Zeitschrift

Rufmordversuch an der Zeitschrift “Der Tiroler” ist zum Scheitern verurteilt

Presseaussendung der „Kameradschaft der ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfer“

„Der Tiroler“ – weder „rechts-“ noch „links-lastig“

In den „Dolomiten“ wurde unlängst die Zeitschrift „Der Tiroler“ als „rechtslastig“ bezeichnet. Diese Bezeichnung sollte offenbar abqualifizieren und die Objektivität der Zeitschrift in Frage stellen.

Dagegen verwahrt sich die “Kameradschaft der ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfer“, welche den „Tiroler“ herausgibt und stellt fest, dass der „Tiroler“ grundsätzlich keine Stellungnahmen zu politisch-weltanschaulichen Fragen des demokratischen Parteienspektrums abgibt.

Daher ist „Der Tiroler“ weder „rechtslastig“ noch „linkslastig“, sondern er überlässt ideologische Fragen den politischen Parteien und den diesen nahe stehenden Kreisen.

„Der Tiroler“ befasst sich mit Themen, welche die Freiheit und anzustrebende Einheit des Landes Tirol behandeln.

Allerdings lehnt die „Kameradschaft der ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfer“ jegliche Diktatur ab, weil in Diktaturen die Menschenrechte unterdrückt werden. Das gilt für rechte ebenso wie für linke Diktaturen.

(weiterlesen…)

Doppelte Staatsbürgerschaft für Südtiroler

September 28, 2010

Österreichfahne in Südtirol

Österreichfahne in Südtirol

Eine peinliche österreichische Groteske

Chronologische Dokumentation: Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler

(Stand 27. September 2010)

Die von der Südtiroler Landtagspartei „Süd-Tiroler Freiheit“ und dem „Südtiroler Heimatbund“ (SHB) nun auch in Österreich durchgeführte Unterschriftenaktion zugunsten einer Doppelstaatsbürgerschaft für jene Südtiroler, die eine solche wünschen, übt Druck auf die österreichische Politik aus.

Ab 500 Unterschriften muß sich der Österreichische Nationalrat mit einer Petition befassen. Die Unterschriftensammlung vor allem in Nordtirol hat schon mehr als 2.000 Unterschriften erbracht und wird noch weiter geführt.

Der mit der Unterschriftenaktion auf Wien ausgeübte Druck wird von ÖVP und SPÖ als ärgerlich empfunden.

Die ÖVP fürchtet, vor aller Öffentlichkeit bekennen zu müssen, wie sie zu Südtirol steht und die SPÖ hat mit Patriotismus ohnedies wenig am Hut. Die SVP schwankt in dieser Frage wie ein Rohr im Wind.

Einige Exponenten der „Südtiroler Volkspartei“ (SVP) wollen hier der ÖVP beistehen und verkünden, die Unterschriftensammlung sei kontraproduktiv, weil verfrüht. Die Dinge seien noch nicht abgesprochen, wesentliche Klärungen noch nicht erfolgt und so weiter und so weiter …

Die nachstehende chronologische Dokumentation zeigt auf, wie sich ÖVP und SPÖ bisher bemüht haben, das ihnen lästige Thema zu verschleppen und durch Nichtstun auszusitzen. Hier wird klar, daß der äußere Druck auf Wien, Innsbruck und Bozen notwendig ist und es hoch an der Zeit war, diesen auszuüben.

2005

Zwei SVP-Parlamentarier wollen Status der Südtiroler als österreichische Minderheit bekräftigen

2005: Die Südtiroler Parlamentsabgeordneten DDr. Karl Zeller (SVP) und Dr. Siegfried Brugger (SVP) erwägen erstmals die Idee einer Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler.

Es „entstand die Idee der doppelten Staatsbürgerschaft bei uns Abgeordneten in Rom,“ sagt Brugger. „Wir haben sie im Jahr 2005 anlässlich der Novellierung des italienischen Staatsbürgerschaftsgesetzes angedacht. Italien kann nicht dagegen sein, denn es hat im eigenen Staatsbürgerschaftsgesetz für Auslandsitaliener dasselbe vorgesehen. Ich würde für die Südtiroler genau dasselbe verlangen, was Italien heute für seine Bürger vorsieht, nicht mehr und nicht weniger.“ Auf die Frage, was er sich politisch davon verspreche, sagte Brugger: „Viel, denn dies wäre eine eindrucksvolle Möglichkeit, unseren Status als österreichische Minderheit zu bekräftigen … Schließlich: Im europäischen Geist sind Doppelstaatsbürgerschaften eine faszinierende Bereicherung.“ („Neue Südtiroler Tageszeitung“, 2. Dezember 2009)

2006

Italien geht beispielhaft voran

2006: Das italienische Parlament eröffnet mit Staatsgesetz Nr. 124 vom 8. März 2006 allen kroatischen und slowenischen Staatsbürger, die zur italienischen Minderheit gehören, die Möglichkeit, zusätzlich zur kroatischen oder slowenischen auch die italienische Staatsbürgerschaft zu erwerben. Dazu müssen Antragsteller nachweisen, dass ihre direkten Vorfahren in den Gebieten ansässig waren, die Italien in Folge des Pariser Friedensvertrages von 1947 an das ehemalige Jugoslawien abgetreten hatte. Dies sind vor allem die Regionen Istrien und Dalmatien sowie die davor gelagerten kroatischen Inseln.

Indici delle leggi

Legge 8 marzo 2006, n. 124

“Modifiche alla legge 5 febbraio 1992, n. 91, concernenti il riconoscimento della cittadinanza italiana ai connazionali dell’Istria, di Fiume e della Dalmazia e ai loro discendenti”

(weiterlesen…)

Frei.Wild Gegengift – Wahre Werte – Botschaft an die italophile Adresse

September 18, 2010

In Kürze wird die neue Frei.Wild CD “Gegengift” erscheinen. Besonders interessant wird das Lied “Wahre Werte” werden, welches bei Min. 1:51 im nachfolgenden Trailer zu hören ist. Für Gesprächsstoff ist sicherlich gesorgt. Von den ultralinken Grünen bis zur immer italophiler werdenden Südtiroler Volkspartei. Wir Südtiroler Antifaschisten freuen uns schon aufs Lied und das sicher nicht ausbleibende rundherum:

Textauszug aus dem Lied:

Wo soll das hinführn, wie weit mit uns gehn,

Selbst ein Baum ohne Wurzeln, kann nicht bestehn.

Wann hört ihr auf, eure Heimat zu hassen,

Wenn ihr euch ihrer schämt, könnt ihr sie auch verlassen.

Geschwätz von Platter & Co.

Juli 9, 2010
Günther Platter und Franco Frattini - Dicke Freunde

Günther Platter und Franco Frattini - Dicke Freunde

Quelle Bild: oernen

Das offizielle Geschwätz von der „geistigen Landeseinheit“  Tirols und die Wirklichkeit

Unter dem Regime des Nordtiroler Landeshauptmannes Platter werden Südtiroler Politiker zu bedeutenden gesamttiroler Veranstaltungen in Nordtirol nicht eingeladen

In der Südtiroler Sonntagszeitung „Z“ vom 27. 06. 2010 wurde nachfolgender Leserbrief des Südtiroler Landtagsabg. Elmar Pichler Rolle (Bozen) veröffentlicht.

„Keine Einladung erhalten“

Tirols Alt-Landeshauptmann Wendelin Weingartner bemerkte in seiner letzten Kolumne, dass weder zur offiziellen Gedenkfeier für Silvius Magnago im Dom zu Innsbruck noch zum großen Alpenregionstreffen der Schützen im Stubaital ein Vertreter der Südtiroler Landesregierung erschienen ist.

Was zwischen den beiden Tiroler Regierungen läuft oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Der Südtiroler Landtag jedenfalls wurde überhaupt nicht informiert. Kein Abgeordneter hat meines Wissens eine Einladung für die beiden Veranstaltungen erhalten, was leider durchaus der Regel entspricht.

Das ist für mich angesichts der ständigen Erklärungen über das gemeinsame Tirol unverständlich. Es wäre wirklich kein Aufwand, bei Veranstaltungen von einer bestimmten Bedeutung für ganz Tirol die Landtagsabgeordneten aller Landesteile zu informieren oder einzuladen.

Wenn diese dann nicht erscheinen, kann durchaus Kritik geübt werden und es sagt vielleicht auch einiges über deren Haltung aus. Solange es aber nicht einmal ein Mindestmaß an Information geschweige denn eine Einladung gib, sollte kein Zeigefinger erhoben werden – es sei denn in Richtung Veranstalter (in diesem konkreten Fall das Land Tirol und der Tiroler Schützenbund).

L.-Abg. Elmar Pichler Rolle Bozen“

Nordtirol hat seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine Reihe von Landeshauptleuten gehabt, die sich für die Rechte der Südtiroler Landsleute und für die Landeseinheit eingesetzt haben und auf die ganz Tirol stolz sein kann.

Wir denken hier an Namen wie Tschiggfrey, Wallnöfer, Partl und Weingartner.

Mit der Wahl Günther Platters zum Nordtiroler Landeshauptmann hat es hier einen dramatischen Kurswechsel gegeben.

Während des Gedenkjahres 2009 – 2010 war es schon als mehr als seltsam aufgefallen, daß der Nordtiroler Landeshauptmann Günther Platter sich mit Vehemenz (und Gott sei Dank vergeblich) gegen Selbstbestimmungstransparente auf dem Landesfestzug ausgesprochen hatte. Platter hatte alle Befürworter der Selbstbestimmung für Südtirol als „Ewig-Gestrige“ diffamiert und sprachlich damit in „Nazi“-Nähe gerückt gehabt.

Platter war so weit gegangen, den Südtiroler Schützen mit dem Ausschluß von dem Gesamttiroler Landesfestzug in Innsbruck zu drohen, wenn sie nicht von dem beabsichtigten Mitführen von Selbstbestimmungstransparenten ablassen würden.

Der Hintergrund dieses unglaublichen Verhaltens eines Nordtiroler Landeshauptmannes wurde klar, als der italienische Rechtsaußen-Außenminister Frattini im Gespräch mit der Bozner italienischen Tageszeitung „Alto Adige“ (Ausgabe vom 29. Juli 2009) ausplauderte, daß ihm sein „Freund Günther Platter“ versprochen habe, „Provokationen“ gegen Rom auf dem Landesfestzug zu verhindern und den „Extremisten“ auf dem Landesfestzug keine Bühne zu bieten. Mit „Extremisten“ waren die Südtiroler Schützen gemeint und mit den „Provokationen“ ihre Transparente, die auf das in den UNO-Menschenrechtspakten verankerte Recht auf Selbstbestimmung hinwiesen.

(Die gute persönliche Freundschaft zu Platter hat Frattini übrigens auch noch bei anderen Gelegenheiten öffentlich betont.)

Dazu paßte, daß aus dem Amt der Tiroler Landesregierung in völlig instinktloser Weise italienisch-sprachige Einladungen zum Innsbrucker Landesfestzug nach Südtirol verschickt wurden, die Platter ebenfalls auf Italienisch mit „Governatore del Tirolo“ unterzeichnet hatte.

Nun sind offenbar solche italienisch-sprachigen Einladungen von der Praxis des Nichteinladens abgelöst worden.

Wer auf der Internetseite der Nordtiroler Landesregierung die Repräsentationsliste des Landes Tirol aufruft, wird dort alle Nordtiroler Politiker, Abgeordneten und Spitzenbeamten wiederfinden, aber nicht einen einzigen Namen aus Südtirol.

Nun hat der ehemalige SVP-Obmann Pichler Rolle in seinem Leserbrief bestätigt, daß das Nichteinladen von Südtiroler Landleuten System hat.

Das zeigt den Stellenwert, den Südtirol für den „Governatore del Tirolo“ hat: Nämlich keinen!

Niemand kann uns erzählen, daß man im Amt der Nordtiroler Landesregierung die Adressen der Südtiroler Landesregierung und des Südtiroler Landtages nicht kennt. Und mit Sicherheit ist die Nichteinladung der Südtiroler Politiker kein schlampiger Fehler, sondern wohl eher von ganz ober her so verordnet.

Darüber hilft auch das ganze Geschwätz über die nicht existierende Phantom-Europaregion Tirol nicht hinweg, welches man auf der Internetseite der Nordtiroler Landesregierung in ebenso unverbindlich-schwammiger wie ausufernder Weise lesen kann.

Südtirol für Deutschland – WM 2010 Südafrika

Juni 28, 2010

Die Südtiroler Bevölkerung ist sehr stark verbunden mit dem deutschen Sprach- und Kulturraum. Sie ist ein Teil davon und kann nur durch die Unterstützung dieser Kulturnation (Deutschland und Österreich) im fremden Staat Italien überleben. Der deutsche Kulturraum stärkt uns in unserer Sprache, bietet uns deutsches Fernsehen, Zeitungen, Kultur und vieles mehr. Dadurch können wir den Italienern in unserem Land auf gleicher Augenhöhe begegnen.

Da ist es doch klar, dass ein großer Teil der Südtiroler Bevölkerung der deutschen Nationalmannschaft bei der WM den Daumen drückt. Hier ein Beispiel aus einem Südtiroler Dorf und einer Südtiroler Stadt. So langsam trauen wir Südtiroler uns offen zu unserer Nation zu bekennen. Vor einigen Jahren war so etwas noch unvorstellbar. Das Selbstbewustsein steigt von WM zu WM.

Rolf Steininger – Der Umschreiber

März 18, 2010
Rolf Steininger - Der Umschreiber

Rolf Steininger - Der Umschreiber

1918 – 2010 – geteiltes Tirol

März 17, 2010
Geteiltes Tirol - Ein Tirol

Geteiltes Tirol - Ein Tirol

1918 – 2010

92 Jahre Teilung Tirols – Autonomie – Selbstbestimmungsrecht

Erst durch die Besetzung Südtirols im Jahre 1918 und die Landesteilung im Jahre 1919  wurde das Land Tirol gegen den Willen der Bevölkerung in drei Teile zerrissen. Unter der Herrschaft Mussolinis wurde die Süd-Tiroler Volksgruppe zu der am schärfsten unterdrückten Minderheit in Europa! Die Entnationalisierungspolitik der Faschistenära begann bei der Übertünchung des Landes durch rasch erfundene italienischen Orts- Flur- und sogar Familiennamen, führte zum Verbot des deutschen Schulunterrichts und machte vor der Kirche und Familie nicht halt. Sie gipfelte letzten Endes in der Radikallösung  Mussolinis und Hitlers, eine „ethnische Säuberung“ durch die Umsiedlung der Süd-Tiroler Volksgruppe durchzuführen.

(weiterlesen…)

Zukunftstagung – Südtirol und das Heimatland Österreich

Februar 20, 2010
Los von Rom

Los von Rom

ZUSAMMENFASSUNG ZUKUNFTSTAGUNG
„Südtirol und das Heimatland Österreich“
vom 17. – 18.2.2010 in Gnadenwald/Tirol

NAbg. Werner Neubauer: „Notwendigkeit von Zukunftsstrategien zum Schutze Süd-Tirols“

Gerade jetzt, besteht die Notwendigkeit, Maßnahmen zu setzen: Italiens Außenminister Frattini, will die “Privilegien“ Süd-Tirols abschaffen, Minister Brunetta meint, „der Sonderstatus für manche Regionen soll bald der Vergangenheit angehören“ und andere, etwa auch LAbg. Holzmann, fordern die Abschaffung der vierjährigen Ansässigkeitsklausel. Diese Ankündigungen sind sämtliche auf eine Abschaffung der Autonomie gerichtet.

Die Bundesregierung und ihr Kanzler haben sich sowohl hier, als auch hinsichtlich zahlreicher Vorfälle, etwa im Zusammenhang mit der Missachtung der Zweisprachigkeitspflicht bei Behörden in Süd-Tirol, immer verschwiegen. Insbesondere die ÖVP glaubt, die Autonomie sei ohnehin durch die UNO garantiert und habe internationale Vorbildwirkung. Zudem macht man wissentlich Verträge, die nicht halten, um den Menschen vorzutäuschen, die Europa-Region sei „auf Schiene“, tatsächlich aber ist diese ohne Rechtsgrundlage.

Italien selbst betrachtet die Süd-Tirol-Frage nach wie vor als rein inneritalienische Angelegenheit. Lösungsmöglichkeiten für Süd-Tirol nach dem Vorbild der finnischen Aaland-Inseln oder des schweizerischen Kantonal-Systems wurden bislang nicht genützt. Die Autonomie ist aber in der bestehenden Form keinesfalls rechtlich abgesichert.

Dr. Helmut Golowitsch: „Südtirol – Von St. Germain über den Paketabschluss bis heute“

Der Italiener-Anteil sinkt, nachdem er zuvor auf 35 % gestiegen war, ab den 1970ern, auf 29 % im Jahr 1981 und 26 % aktuell. Gleichzeitig kommt es zur Massenzuwanderung aus der dritten Welt. Der Ausländeranteil wird in den nächsten zehn Jahren von 5 % auf 14 % steigen, 25.000 neue Wohnungen werden errichtet werden müssen. Die meisten Zuwanderer werden sich bei Einbürgerung als Italiener deklarieren! In 25 Jahren werden Deutsche und Ladiner nicht mehr die Bevölkerungsmehrheit in Süd-Tirol stellen. Deshalb gilt es, jetzt zu handeln und jetzt Lösungen zu finden.

(weiterlesen…)


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.