Tiroler sind keine Italiener – Freiheit für Südtirol
März 16, 2011Deutsche und Italienische Rechtsextreme vereint
März 16, 2011Deutsche und Italienischen Rechtsextreme machen gemeinsame Sache.
Mit der Parole „Südtirol bleibt deutsch” und einem schwarzen Adler auf schwarz-weiss-rotem Grund versuchen derzeit rechtsextreme Kreise aus Deutschland und Italien gemeinsam ihre Solidarität für Südtirol zu bekunden. In folgendem Artikel raten sie den deutschen Südtirolern, sich mit den italienischen Rechtsextremen zu verbünden und nicht der antifaschistischen Versuchung zu erliegen.
Nazionalisti Autonomi Torino
Es ist wichtig, dass rechtsextremem Gedankengut der Kampf angesagt wird. Diesen so genannten Autonomen Nationalisten dürfen Südtiroler nicht auf den Leim gehen. Denn diese Gruppierungen werden vom deutschen Verfassungsschutz als sehr gefährlich und gewaltbereit eingestuft. Außerdem schaden sie dem Selbstbestimmungsanliegen enorm, da die Selbstbestimmung durch ihr agieren ins rechtsextreme Eck gedrückt wird. Rechtsextreme haben in der Vergangenheit nicht nur Südtirol schlecht getan, die ganze Welt hat unter ihnen furchtbar gelitten.
Casa Pound – faschistische Demo in Bozen 2011
Februar 21, 2011Bevorstehende faschistische Demo in Bozen am 5. März 2011
Die schwarze Welt der Anhänger von „Casa Pound“
Am 5. März 2011 will die Organisation „Casa Pound“ im Verbund mit der neofaschistischen italienischen Landtagspartei „Unitalia“ und mit einigen Tausend „Casa Pound“-Aktivisten aus ganz Italien in Bozen für den Erhalt der faschistischen Denkmäler in Südtirol demonstrieren.
„Bolzano ist Italien – Das, was mit Blut der Helden geschrieben wurde, kann man nicht mit dem Speichel der Politiker auslöschen“ steht auf dem Plakat geschrieben, welches für den 5. März zum „Nationalen Umzug in Bolzano“ aufruft. Ein weiteres Plakat verkündet im Namen von „Casa Pound“ und der neofaschistischen Partei „Unitalia“: „Kein Kompromiss ist die Identität eines Volkes wert“ und zeigt als Symbol dieser italienischen „Identität“ das faschistische Siegesdenkmal mit seinen Liktorenbündeln und Mussoliniköpfen auf der Fassade.
Auf tausenden Flugblättern, die bereits in Bozen verteilt wurden, hat „Casa Pound“ dem Minister Bondi, welcher dem Land Südtirol die Zuständigkeit für die faschistischen Denkmäler im Lande zugesprochen hat, folgende Worte in den Mund gelegt:
„Danke! Ich habe die italienischen Denkmäler in Bolzano ebenso wie das vergossene Blut deiner Großväter für zwei österreichische Stimmen im Parlament verkauft.“
Der Verbündete von „Casa Pound“ bei der bevorstehenden Demonstration in Bozen: Donato Seppi von der neofaschistischen „Unitalia“ (ganz rechts im Bild – wie immer bei solchen Anlässen mit Alpini-Hut ausstaffiert – bei einer Kranzniederlegung vor dem faschistischen Siegesdenkmal in Bozen)
Die „Südtiroler Volkspartei“ (SVP) hat bereits öffentlich gegen dieses Vorhaben protestiert.
Für die breite Öffentlichkeit ist „Casa Pound“ kein Begriff. Deshalb sei diese in Italien beunruhigend erstarkende und von der offiziellen Politik wohlwollend geduldete neofaschistische Bewegung hier näher vorgestellt:
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Februar 17, 2011LH Durnwalder bleibt Staatsfeiern „150 Jahre Einheit Italien“ fern:
Die Masken fallen – das Volk sieht klarer
Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder verweigert Teilnahme an Italiens Einheitsfeier
Am 17. März 1861 war das Königreich Italien ausgerufen worden. Dieser Tag wurde nun anlässlich der 150. Wiederkehr in Italien zum Feiertag erklärt. Die italienische Unterrichtsministerin Gelmini verfügte, dass an allen Schulen das 150-Jahr-Jubiläum der Einheit Italiens zu begehen sei.
Das wiederum erinnert die Landtagsabgeordnete Eva Klotz von der „Süd-Tiroler Freiheit“ an die Maßnahmen aus der Faschistenzeit, wie sie in einer Stellungnahme schreibt. Auch damals wurden Kinder und Jugendliche in Schulen zu politisch- ideologischen Huldigungen und Jubelfeiern angehalten oder gezwungen.
Darüber hinaus haben der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano und Staatschef Berlusconi zu einer Reihe offizieller Italien-Einheits-Jubelfeiern eingeladen. Die Einladung erging auch an den Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder.
Am 7. Februar 2011 wurde auf einer Sitzung der Südtiroler Landesregierung entschieden, dass das Land Südtirol an diesen Feierlichkeiten nicht offiziell teilnehmen werde.
Frei.Wild – Wahre Werte
Februar 14, 2011Endlich ist es da, das neue Video von Frei.Wild zum Lied Wahre Werte. Es ist wohl das beste Lied, das Frei.Wild auf der neuen CD “Gegengift” hat. Ehrlich und direkt singen die vier Jungs aus Brixen im Süden Tirols über ihre Heimat. Sie zeigen auf, wie wichtig es ist, Traditionen, Brauchtum und Kultur zu bewahren. Für die Südtiroler ist dies überlebenswichtig, wollen sie nicht vom italienischem Staat aufgefressen werden. Im Video sind auch die Großkundgebungen der Südtiroler Schützen zu sehen, welche gegen faschistische Denkmäler in Südtirol demonstrieren und ein freies Südtirol fordern.
Vor 50 Jahren in Südtirol
Februar 14, 2011Vor 50 Jahren in Südtirol: Zeitgeschichtliche Dokumentation
Vorweg: Im Jahre 1961 bestand – im Gegensatz zu heute – für die Südtiroler keine Möglichkeit, sich auf friedliche Weise erfolgreich gegen eine faschistische Unterdrückungspolitik zu wehren, welche die Existenz der Volksgruppe bedrohte.
Die Sprengung eines faschistischen Denkmals in Waidbruck war eine Warnung gewesen, die viel Unheil und Leid hätte verhindern können, wenn man in Rom bereit gewesen wäre, sie zu hören.
Es war in der Folge der Südtiroler Freiheitskampf, der die alte faschistische Politik auf den Müllhaufen der Geschichte warf. Seitdem hat sich die Lage auch durch das Verdienst der damaligen Freiheitskämpfer und durch die Bemühungen der Politik grundlegend geändert.
Mussolini muß in Bozen vom hohen Ross herunter!
Februar 2, 2011
Mussolini muß in Bozen vom hohen Ross herunter!
Am 27. Jänner 2011 ließ der Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder (SVP) auf einer Pressekonferenz in Bozen eine politische Bombe platzen:
Das Relief auf dem Finanzamt in Bozen (dem früheren faschistischen Hauptquartier) mit dem faschistischen Diktator Mussolini hoch zu Ross, kann durch die Südtiroler Landesregierung entfernt werden. Das hat der italienische Kulturminister Sandro Bondi („PdL“), ein Vertrauensmann von Regierungschef Silvio Berlusconi, in einem Schreiben zugesagt.
„Nachdem die SVP-Parteileitung am Montag beschlossen hat, gegen Minister Bondi zu stimmen, hat uns dieser aus eigener Initiative bedeutende Vorschläge zur Entschärfung der faschistischen Relikte unterbreitet, die wir im Sinne der Südtiroler Bevölkerung nicht ausschlagen konnten“, erklären SVP-Obmann Richard Theiner und Landeshauptmann Luis Durnwalder in einer Stellungnahme.
Die Vereinbarung sieht vier Punkte vor:
1) Die allerdings schon so gut wie abgeschlossenen Sanierungsarbeiten am Siegesdenkmal in Bozen würden nur im Einvernehmen fortgesetzt werden. Zudem würden erklärende Tafeln angebracht, die den geschichtlichen Hintergrund des Denkmals und des Ortes ausreichend darlegten.
2) In Bezug auf das Alpini-Denkmal in Bruneck, welches den faschistischen Abessinien-Krieg verherrlicht, werde im Einvernehmen eine neue Lösung ausgearbeitet.
3) Sämtliche Abbilder und Reliefs aus der faschistischen Zeit an öffentlichen Gebäuden würden entfernt und an dafür geeigneten Orten wie Museen als historische Mahnmäler ausgestellt werden. Das Mussolini-Relief am Finanzgebäude werde abgetragen, wobei dazu das Land ermächtigt werde.
4) Bei den Beinhäusern in Burgeis, Gossensass und Innichen, in denen bestattete italienische Gefallene des Ersten Weltkrieges vortäuschen sollen, dass die italienische Armee dieses Land erobert habe, würden erklärende Tafeln angebracht, wobei ein vom Land vorgeschlagene Text zur Anwendung komme.
Begnadigung Südtiroler Freiheitskämpfer
Januar 29, 2011Die FPÖ hat im Tiroler Landtag folgenden Antrag eingebracht: „Der Landtag wolle beschließen: Die Tiroler Landesregierung wird aufgefordert, mit dem Außenminister der Republik Österreich bezüglich einer Amnestie der noch lebenden und in Italien zu hohen Haftstrafen verurteilten Südtiroler Freiheitskämpfer in Kontakt zu treten, damit rasch Gespräche mit der italienischen Regierung bzw. mit dem Präsident der italienischen Republik geführt werden, um eine Begnadigung der Südtiroler Freiheitskämpfer zu erwirken.“ Begründung: „Es ist in einem Europa der freien Grenzen und einem Europa, dessen Staaten sich zur Europäischen Menschenrechtskonvention bekennen, unverständlich, dass heute noch Personen, die in den sechziger Jahren für die Freiheit und die Autonomie Südtirols gekämpft haben, nicht nach Italien einreisen dürfen, da ihnen dort lange Haftstrafen drohen. Bereits 1998 wurden vier ehemalige Südtirolaktivisten, nämlich Heinrich Klier, Peter Matern, Wolfgang Pfaundler und Gerhard Pfeffer, vom damaligen italienischen Staatspräsidenten begnadigt. Zwölf Jahre danach gibt es aber immer noch ehemalige Südtiroler Freiheitskämpfer, die nicht nach Italien einreisen können. Österreich hat als Schutzmacht Südtirols die Aufgabe, sich für eine umgehende Amnestie einzusetzen. Die Annahme dieses Antrages durch die Mandatare des Tiroler Landtages wäre ein Zeichen dafür, dass sich die Abgeordneten des Tiroler Landtages im Jahr 2010 zur Europaregion bekennen und sich der Tiroler Landtag mit den Südtiroler Freiheitskämpfern, die für ihre Heimat und ihre Landsleute selbstlos eingetreten sind, solidarisiert.“
„Der Begnadigungsantrag ist im Ausschuss für Rechts-, Gemeinde- und Raumordnungsangelegenheiten von den anderen Parteien und uns, mit Ausnahme von den Grünen, angenommen worden“, teilt der FPÖ-Landtagsabgeordnete Richard Heis in einer Aussendung erfreut mit. Südtirol sei ein Herzensanliegen der Tiroler Freiheitlichen. Sie hofften, dass sie auch bei der Begnadigung etwas bewirken könnten.
Der Tiroler – Rufmordversuch
Januar 29, 2011Rufmordversuch an der Zeitschrift “Der Tiroler” ist zum Scheitern verurteilt
Presseaussendung der „Kameradschaft der ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfer“
„Der Tiroler“ – weder „rechts-“ noch „links-lastig“
In den „Dolomiten“ wurde unlängst die Zeitschrift „Der Tiroler“ als „rechtslastig“ bezeichnet. Diese Bezeichnung sollte offenbar abqualifizieren und die Objektivität der Zeitschrift in Frage stellen.
Dagegen verwahrt sich die “Kameradschaft der ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfer“, welche den „Tiroler“ herausgibt und stellt fest, dass der „Tiroler“ grundsätzlich keine Stellungnahmen zu politisch-weltanschaulichen Fragen des demokratischen Parteienspektrums abgibt.
Daher ist „Der Tiroler“ weder „rechtslastig“ noch „linkslastig“, sondern er überlässt ideologische Fragen den politischen Parteien und den diesen nahe stehenden Kreisen.
„Der Tiroler“ befasst sich mit Themen, welche die Freiheit und anzustrebende Einheit des Landes Tirol behandeln.
Allerdings lehnt die „Kameradschaft der ehemaligen Südtiroler Freiheitskämpfer“ jegliche Diktatur ab, weil in Diktaturen die Menschenrechte unterdrückt werden. Das gilt für rechte ebenso wie für linke Diktaturen.
So nicht lieber Rai Sender Bozen!
Dezember 31, 2010Es ist Freitag, der 31. Dezember 2010. Silvester. Im Rai Sender Bozen läuft im deutschen Teil (sic!) der Neujahrsgruß vom italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano. Übersetzt werden seine Worte von einem Dolmetscher ins Deutsche. Was hat so ein Beitrag im Rai Sender Bozen zu suchen? 30 Minuten vergeudete deutsche Sendezeit zu Gunsten der Italiener. Was geht uns Südtiroler dieser Staatspräsidenten dieses uns fremden Staates Italien an, der uns noch nie etwas Gutes getan hat? Wieder mal kann man sehen, wie der Rai Sender Bozen den Südtirolern weiß machen will, dass auch die Südtiroler ein Teil Italiens wären. Als ob die Südtiroler sprachlich oder kulturell auch nur irgendetwas mit dem Stiefelstaat zu tun hätten und sie dieser Napolitano interessiert. So eine Übertragung ist nur zu verurteilen. Ein Tipp an alle: Sofort umschalten und den italophilen Rai Sender Bozen in Zukunft meiden. Er ist nicht für die deutsche Volksgruppe da, sondern spielt das Spiel der italienischen Nationalisten mit.








