Mit ‘Geschichte’ getaggte Artikel

Achammer – damals und heute

Januar 24, 2010
Egger Lienz - Das Kreuz

Egger Lienz - Das Kreuz

Während Philipp Achammer (SVP Parteisekretär) sich für die Autonomie und somit für den Verbleib des südlichen Tirols bei Italien einsetzt, hat sein Vorfahre Josef sein Leben für die Freiheit, für ein freies Tirol gegeben. Wie sich die Zeiten doch ändern. Hier mehr zum großen Freiheitskämpfer Josef ACHAMMER:

Schützenhauptmann von Sillian: Achammer wurde 1762 als Sohn des Färbermeisters Josef Achammer und seiner Frau Helene Riedler in Sillian geboren und vermählte sich 1797 mit Anna Strasser aus Kartitsch. Als Hauptmann der 2. Sillianer Schützenkompanie war er maßgeblich an der Organisation der Erhebung der Tiroler gegen die französische Fremdherrschaft im Jahre 1809 beteiligt. Achammer und seine Mitkämpfer haben in einem Gefecht an der Lienzer Klause das Pustertal und Wipptal vor den französischen Truppen verteidigt. Doch Josef Achammer wurde verhaftet, von den Franzosen vor ein Kriegsgericht gestellt und zum Tode verurteilt.

Josef Achammer wurde am 4. Jänner 1810 im Hofe des Landgerichtes von Sillian erschossen und hierauf beim Tagger Kreuz durch 48 Stunden aufgehängt. Das Ehrengrab von Josef Achammer befindet sich an der Südseite der Sillianer Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“. Das Gedenkkreuz stand Jahrzehnte am westlichen Ortsende von Sillian an der B100 und wurde im Jahre 2001 über Initiative der Schützenkompanie Sillian restauriert. Das neue Kreuz fand inzwischen östlich von der Sillianer Pfarrkirche einen ehrenvollen Platz.

Heimatland Südtirol – Vaterland Österreich

Dezember 14, 2009

Südtirol Fahne

Südtirol Fahne

Heimatland Südtirol – Vaterland Österreich

Jedes Volk wird durch seine angestammte Heimat, seine ethische Zugehörigkeit, Sprache und Kultur geprägt. Das trifft gerade auf die Südtiroler zu.

Das „Land im Gebirge“ wurde im wesentlichem von den germanischen Volksgruppen und zwar vor Allem von den Bajuwaren während der Völkerwanderung besiedelt und von hierher geprägt.

Gemäß den landschaftlichen Gegebenheiten, ihrem kulturellem und ethnischem Selbstverständnis richteten sie ihre Lebensgewohnheiten aus. Naturbedingt pflegten sie vor allem zu den nördlich von ihnen wohnenden sprachlich und ethisch zusammengehörenden Völkern ausgezeichneten Kontakt. Das führte dazu, dass sie sich kurzfristig selbst organisierten, längerfristig aber mit einer zu ihnen passenden größeren Gemeinschaft zusammenschlossen (1363 Zugehörigkeit zu Österreich).

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Von Hennen und Oberhähnen in Südtirol

November 15, 2009
Unrechtsgrenze in Tirol

Unrechtsgrenze in Tirol

Einige mutige Hühner standen auf und rissen den Zaun des Hühnerstalls nieder. Die anderen, die unwissenden, uninteressierten und ängstlichen staunen. Bisher glaubten sie, der Käfig sei unverrückbar. So unverrückbar wie es ihnen die Oberhennen und Oberhähne immer vorgesagt hatten.

Doch plötzlich ist der Zaun weg. Die Freiheit bringt bisher unentdeckten oder unterdrückten Tatendrang und Optimismus mit sich. Aufbruchstimmung macht sich breit. Und die Hühner staunen, denn das Futter wird nicht weniger. Die Füchse werden nicht mehr.

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Der Tag von Sigmundskron – Geschichte Südtirols

November 15, 2009
Sigmundskron Kundgebung 1957 Transparent

Sigmundskron Kundgebung 1957 Transparent

17. November 1957:

Der Tag von Sigmundskron – politischer Wendepunkt für Südtirol

Südtirol nach 1945 – Fortsetzung der faschistischen Entnationalisierungspolitik

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg führte das nunmehr „demokratische“ Italien die faschistische Zuwanderungspolitik unbefangen weiter.

Mit dem „Pariser Vertrag“ von 1946 hatte sich Rom verpflichtet gehabt, der Provinz Bozen und den „benachbarten zweisprachigen Gemeinden der Provinz Trient“ eine autonome Gesetzgebung und Verwaltung zu gewähren.

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