92 Jahre Teilung Tirols – Autonomie – Selbstbestimmungsrecht
Erst durch die Besetzung Südtirols im Jahre 1918 und die Landesteilung im Jahre 1919 wurde das Land Tirol gegen den Willen der Bevölkerung in drei Teile zerrissen. Unter der Herrschaft Mussolinis wurde die Süd-Tiroler Volksgruppe zu der am schärfsten unterdrückten Minderheit in Europa! Die Entnationalisierungspolitik der Faschistenära begann bei der Übertünchung des Landes durch rasch erfundene italienischen Orts- Flur- und sogar Familiennamen, führte zum Verbot des deutschen Schulunterrichts und machte vor der Kirche und Familie nicht halt. Sie gipfelte letzten Endes in der Radikallösung Mussolinis und Hitlers, eine „ethnische Säuberung“ durch die Umsiedlung der Süd-Tiroler Volksgruppe durchzuführen.
FPÖ wirft dem ÖVP-Politiker und Koordinator des Tiroler Landesfestzuges von 2009 eine Doppelrolle in der Südtirolpolitik vor
Am 5. Februar 2010 wurde über den OTS-Dienst der Austria Presse Agentur (APA) folgender FPÖ-Pressedienst veröffentlicht:
FPÖ-Südtirolsprecher und Nationalratsabgeordneter Werner Neubauer
FPÖ-Südtirolsprecher Werner Neubauer:
ÖVP-Khol als Verbündeter Roms gegen Südtirol entlarvt
Utl.: Dokumente beweisen die Doppelrolle des angeblichen „Patrioten“ und ÖVP-„Südtirol-Experten“
„Im Zuge der öffentlichen Diskussion über eine zusätzliche österreichische Staatsbürgerschaft für jene Südtiroler, welche diese erwerben wollen, ist die politische Komplizenschaft mit Rom des ausgedienten ehemaligen Nationalratspräsidenten und angeblichen Tiroler „Patrioten“ Andreas Khol, klar zutage getreten. Dokumente würden diese seltsame Doppelrolle Khols als „Tiroler Patriot“ und gleichzeitigen Erfüllungsgehilfen der römischen Südtirol-Politik beweisen, erklärte heute der FPÖ-Südtirol-Sprecher und Nationalratsabgeordnete Werner Neubauer.
Der Vorschlag, Südtirolern eine Doppelstaatsbürgerschaft einzuräumen, war erstmals auf dem FPÖ-Parteitag 2007 erhoben und am 12. März 2009 durch einen von den freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Neubauer, Gartlgruber und Königshofer eingebrachten Entschließungsantrag im österreichischen Nationalrat als Agenda auf die politische Tagesordnung gesetzt worden.
Jedes Volk wird durch seine angestammte Heimat, seine ethische Zugehörigkeit, Sprache und Kultur geprägt. Das trifft gerade auf die Südtiroler zu.
Das „Land im Gebirge“ wurde im wesentlichem von den germanischen Volksgruppen und zwar vor Allem von den Bajuwaren während der Völkerwanderung besiedelt und von hierher geprägt.
Gemäß den landschaftlichen Gegebenheiten, ihrem kulturellem und ethnischem Selbstverständnis richteten sie ihre Lebensgewohnheiten aus. Naturbedingt pflegten sie vor allem zu den nördlich von ihnen wohnenden sprachlich und ethisch zusammengehörenden Völkern ausgezeichneten Kontakt. Das führte dazu, dass sie sich kurzfristig selbst organisierten, längerfristig aber mit einer zu ihnen passenden größeren Gemeinschaft zusammenschlossen (1363 Zugehörigkeit zu Österreich).
Protest des italienischen Botschafters: Südtirol angeblich eine „inneritalienische Angelegenheit“
Wie die in Bozen erscheinende „Neue Südtiroler Tageszeitung“ am Mittwoch, den 9. Dezember 2009, berichtete, hatte der italienische Botschafter in Wien, Massimo Spinetti, unter Umgehung des offiziellen Weges über das österreichische Außenministerium in Wien, direkt bei dem Südtirolsprecher der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), dem Nationalratsabgeordneten Werner Neubauer, vorgesprochen und eine Protestnote seiner Regierung überreicht.
In dieser Note wendet sich die italienische Regierung gegen die Absicht der FPÖ, die Schutzmachtrolle Österreichs über Südtirol in der österreichischen Bundesverfassung verankern zu lassen.
Für gewöhnlich ist in Obermais nicht viel los. Die meist wohlhabenden Bewohner der Villen und Apartmenthäuser dieses eleganten, aber verschlafen wirkenden Stadtviertels von Meran sind auch gar nicht zu sehr an Geschäftigkeit und Umtriebigkeit interessiert. Doch seit einem Rockkonzert, das unlängst nahe den malerischen Gärten des Schlosses Trauttmansdorff stattfand, ist die Ruhe gestört: Ein Carabinieri-Einsatz beschäftigt Justiz und Politik in Südtirol. Mit den Carabinieri, den Angehörigen der kasernierten Polizei Italiens, die nicht selten in herausfordernder, martialischer Pose auftreten, ist nicht zu spaßen – in Südtirol schon gar nicht, wo trotz Selbstverwaltung und wirtschaftlicher Blüte ein Teil der Einheimischen die Anwesenheit der kasernierten Polizei durchaus als “Besatzung” empfindet. Die meisten höherrangigen Angehörigen der Carabinieri sind aus anderen Regionen Italiens hierher beordert worden.
Der Südtirol-Ausschuss-Vorsitzende ist für die Schleifung faschistischer Relikte in Südtirol. Gahr: “Das Siegesdenkmal gehört weg, ebenso das Mussolini-Relief auf dem Finanzamt.”
Bozen/Innsbruck – Der Vorsitzende des Südtirol-Unterausschusses im Nationalrat, der Nordtiroler Abg. Hermann Gahr (V) hat kein Verständnis dafür, dass in Südtirol noch faschistische Denkmäler stehen, nachdem in Europa vergleichbare Relikte fast überall entfernt worden seien.
Wien – Das Porträt des umstrittensten österreichischen Bundeskanzler hängt immer noch im ÖVP-Klub. Warum und seit wann es dort hängt, weiß keiner so recht. Es passt jedenfalls nicht in die dortige Ahnengalerie. Aber der ÖVP ist das Porträt irgendwie unangenehm. Denn auf Anfrage wurde es der TT verweigert, dort ein Foto zu machen. Auch ein Interview mit ÖVP-Chef Josef Pröll kam leider nicht zustande.
Neubauer deckt auf: Geheimkomplott zwischen ÖVP und Rom gegen Südtirol!
Linz, 2009-07-30 (fpd Nr.567) - Auf einer Pressekonferenz in Linz enthüllte heute FPÖ-Südtirolsprecher NAbg. Werner Neubauer, eine Geheimabmachung in der Südtirolfrage zwischen führenden ÖVP-Politikern und dem italienischen Außenminister Franco Frattini. Die hysterische Reaktion führender ÖVP-Politiker wie des Außenministers Spindelegger, des Tiroler Landeshauptmannes Platter und des Tiroler Landesfestzugskoordinators Andreas Khol auf Martin Grafs Hinweis auf das unverzichtbare Selbstbestimmungsrecht der Südtiroler sei mehr als merkwürdig gewesen, erklärte Neubauer. „Nun liegt aber ein sensationeller Beweis für ein politisches Komplott zwischen Spindelegger, Platter und Italiens Außenminister Frattini zum Nachteil Südtirols vor, was diese Überreaktion als Gehorsamkeitshaltung gegenüber Rom erklärt.“