Am 4. November, dem „großen“ Tag der Italiener, wird jährlich die deutsche und ladinische Bevölkerung Südtirols immer wieder beleidigt. Am Vormittag wurde an jenem Tag von der Bozner Stadtverwaltung die Promenade vor dem Museion nach den Alpini benannt. Wie bekannt ist, halten die Italiener mit Hilfe der Alpini den Süden Tirols immer noch besetzt. Am Abend gings dann weiter zum Siegesdenkmal, um dem Faschismus zu huldigen. Man beachte den Alpino mit dem langen Bart, der laut Standarte vom Brenner stammt. Am Vormittag lauschte er noch stolz den Worten Luigi Spagnollis und am Abend flankiert er den Südtirolhasser Pietro Mitolo am Siegesdenkmal, während dieser einen Kranz niederlegt.
Und so wird es uns Südtirolern im Jahre 2012 ergehen, wenn 400.000 Alpini nach Bozen kommen sollten, um uns zu zeigen, dass die Alpini immer noch die Herren in Südtirol sind. Unter Tags werden die lustigen Schäfchen durch die Straßen defilieren und am Abend wird aus den Schäfchen der Wolf schlüpfen.
Am Besten wird es sein, wenn wir Südtiroler uns an jenen Tagen im Jahre 2012 in unseren Häusern wie bei den Fußball- und Europameisterschaften verbarrikadieren. Den Herrn Durnwalder, der diese Horden aber eingeladen hat, lassen wir auf der Straße. Die Szenen, wenn Nationalisten durch Bozen ziehen, sind jedem Südtiroler bekannt. Diesmal wird es uns aber um ein 100-faches treffen. Seht selbst, wie es bei diesen Alpinitreffen zugeht:


